Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft

Die Leseleidenschaft-Mädels

~Ilb & ~BL

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Seiten

DVD-Rezension zu “Varg Veum”

Varg Veum – Cover mit freundlicher Genehmigung von Edel:Motion

Varg Veum – Cover mit freundlicher Genehmigung von Edel:Motion

Mörderischer Norden – Varg Veum ermittelt wieder

DVD-Informationen

Genre: Krimi/Thriller (Serie)
Studio: Edel:Motion
FSK: ab 16 Jahre
Sprache: Deutsch, Norwegisch
Laufzeit: 527 Minuten
Ton: Dolby Digital 5.1
Format: PAL, 16:9
Umfang: 3 DVDs
Extras: Making-Of
EAN: 4029759096504

Zum Inhalt

Varg Veum – in Deutschland auch bekannt als „der Wolf“ – ist eine norwegische Triller-Serie, welche auf den Romanen von dem Erfolgsautor Gunnar Staalesen basiert.

Für ein sicheres und idyllischeres Leben mit seiner Freundin Karin (gespielt von Lene Nystrøm, die Sängerin der Popband “Aqua”) hat Varg Veum (gespielt von Trond Espen Seim) das riskante Ermittler-Dasein gegen das eines Lehrers eingetauscht. Doch lange kann er sich nicht vor seiner Vergangenheit verstecken… Weiterlesen

Rezension “Kaspar – Die Welt, die aus den Wolken kam” von Thomas Aiginger

Klappentext

Kaspar. Seit seiner Geburt alleine in einer luxuriösen Villa gefangen. Bewacht von Kameras. Ernährt und gebändigt von zwei rätselhaften Menschen. Peiniger oder Beschützer? Er bekam sie nie zu Gesicht. Mit 19 Jahren gelang ihm die Flucht. Dieser Roman erzählt von seinem Leben danach. In einer Welt, die er nur aus dem Fernsehen kannte.

Menschen, die Kaspar persönlich trafen, sagen über ihn:

“Er ist süß. Und unverdorben. Ganz anders, als jeder andere Mann. Niemand war je netter zu mir.”

- Marlies -

“In Übereinstimmung mit unserer offiziellen Sachverhaltsdarstellung würde ich Kaspars Entwicklung, abgesehen von seinen Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von realen und fiktionalen Tatsachen, als den Verhältnissen entsprechend positiv bewerten.”

- Oberstleutnant Rettner -

“Egal, ob seine Geschichten stimmen oder erlogen sind, ist Kaspar das oberflächlichste, gemeinste und arroganteste Arschloch,

das ich jemals getroffen habe.”

- Renate W. -

“Sexy, kuschelig, ein wundervoller Zuhörer.”

- Cassandra -

“So traurig, dass man ihn rund um die Uhr im Arm halten möchte. Ihm die Liebe geben, die er sein Leben lang vermisst hat.”

- Erni und Peter -

“Für die Psychologie ist Kaspar eines der großen Wunder unserer Zeit.”

- Dr. Marian Podgorski -

 

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Hm, ein wirklich interessantes Buch.

Eine moderne Kaspar Hauser Geschichte, die uns Thomas Aiginger hier präsentiert.

Kaspar, der Junge der 19 Jahre keinen Kontakt zur Aussenwelt hatte. Er lebt in einem Haus welches nur Fenster zu einem Innenhof hat. Diesen Innenhof darf Kaspar auch nutzen, aber auch von dort bekommt er keinen Kontakt zu anderen Menschen. Aufgezogen wurde er von einer Amme, die hinter einem Umhang und einer Maske versteckt war. Sie brachte Kaspar lesen und schreiben bei und als er soweit mit dem Leben alleine klarkommt verschwindet sie aus Kaspar Leben. Sein einziger Kontakt den er nun noch hat ist der Wolf, er sorgt für Essen und Trinken und telefoniert oder chattet regelmäßig mit Kaspar. Auch der Wolf bleibt für Kaspar unerkannt.  Kaspar s Welt besteht hauptsächlich aus dem Fernsehen, er darf auch ins Internet, aber der Wolf kontrolliert auch hier alles, bevor es in die Aussenwelt gelangt.

Mit 19 Jahren wagt Kaspar den Ausbruch aus der ihm bekannten Welt.

Wir begleiten den jungen Mann nun auf der Suche nach sich selbst und dem wahren Leben.

Der Autor hat die Geschichte sehr interessant aufgebaut und wir erfahren die ganze Geschichte als Aufzeichnung eines Psychologen dem sich Kaspar anvertraut.

Der Schreibstil ist flüssig und leichtgängig und man ist an vielen Stellen geneigt ein wenig zu schmunzeln. Und doch finde ich die Geschichte von Kaspar sehr eindringlich. Man sieht seine Sorgen und Nöte und fragt sich warum er so eine Jugend verbringen musste. Wird es ihm gelingen seine Eltern zu finden und kann die Polizei den Wolf schnappen? Das und vieles mehr geht einem beim Lesen durch den Kopf. Hier und da habe ich für mich das eine oder andere Wort entdeckt, welches typisch für Österreich ist, was dort  Kleiderkasten heißt ist für uns hier der Kleiderschrank.

Dieses Buch zeichnet sich in meinen Augen nicht durch laute Dramatik aus, hier sind es für mich eher die leisen Töne, die das Buch so wertvoll machen. Es passiert vielleicht auf der einen Seite nicht wirklich viel, aber ich denke wenn man anfängt in das Leben von Kaspar einzutauchen, merkt man wie tief und beeindruckend vieles für ihn ist.

Besonders fasziniert hat mich das Ende des Buches, welches ich so nicht vorhergesehen habe. Ich für mich mag dieses Buch. Hier ist dem Autor etwas Besonderes gelungen, was mir als Vielleser gefällt. Frisch und ganz anders ist diese Geschichte und das hat mir Spaß gemacht.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension “Ex & Mops” von Tina Voß

Verlagsinfo, Klappentext

“Kay, Junior-Personalreferentin, lebt mit Johannes, einem fanatischen Läufer und Veganer, zusammen. Ihre Freundin Klara möchte kurzfristig für ein Jahr ins Ausland gehen und Kay, die in ihrer Beziehung nicht glücklich ist, entschließt sich spontan, die Wohnung samt Bernd, dem Mops, zu hüten.

Doch dann gerät alles aus den Fugen. Im Job wird Kay degradiert, ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen und die Erziehung von Bernd eine einzige Katastrophe. Da kommt der Tierarzt Ludger gerade zur rechten Zeit, allerdings kann der verwöhnte Mops ihn einfach nicht ausstehen.”

228 Seiten

ISBN: 978-3-940855-54-1

Dryas

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Als ich auf der Frankfurter Buchmesse am Stand von Dryas rum schlenderte traf ich dort auf Tina Voß die ihr Buch vorstellte. Ich liebe Hunde und ein Mops ist eben schon mal was besonderes…

Also freute ich mich auf die Geschichte von Bernd, denn er ist hier ja die eigentliche Hauptfigur möchte ich mal meinen ;-)

Dieses Buch ist einfach herrlich, lustig und witzig.

Ich bin ja eigentlich eher der Fan von Krimis, aber zwischendurch muss es eben auch hier und da mal was fürs Herz sein ;-) Nicht dass ich unbedingt irgendwelche Liebesschnulzen lesen möchte, aber dieses spitzige Werk beschäftigt sich ja nicht nur mit der Suche nach der Liebe…

Zuerst sieht es ja auch schon mal ganz anders aus. Kay stellt fest dass sie sich in ihrem Leben mit Partner und zukünftigen Schwiegereltern nicht wirklich zu Hause fühlt. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die beste Freundin für ein Jahr ins Ausland gehen möchte. Dadurch kann sie für ein Jahr in einer super schönen Wohnung leben. Das sind doch mal Aussichten. Klar gibt es einen kleinen Haken, sie muss in diesem Jahr den Wohnungsmitbewohner Bernd versorgen. Aber eigentlich mag sie den Mops Bernd ja sowieso sehr gerne leiden, was soll da schon schief gehen?

Tja im Laufe des Buches  werden wie sehen, dass d so einiges schief gehen kann, was aber wirklich nicht immer nur an Bernd liegt ;-)

Der Schreibstil ist flüssig und man leidet schon ein wenig mit Kay mit, wenn sich immer wieder lustige, oder doch eher peinliche Situationen einstellen.

Ich habe es wirklich genossen, mit Bernd zusammen eine Thrillerpause einzulegen. Ich könnte mir vorstellen das dieses Buch für alle Leser geeignet ist, die gerne lustige Unterhaltung suchen.

 

Ein wirklich richtig schönes Detail ist der Mopsdruck auf dem Buchschnitt ;-)

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Für das Gesamtwerk gibt es 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension zu “Ein Jahr in Hollywood” von Amelie Heinrichsdorff (read @skoobe_de)

Ein Jahr in Hollywood von Amelie Heinrichsdorff – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

Ein Jahr in Hollywood von Amelie Heinrichsdorff – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

Einfach mal abtauchen in den Hollywood-Alltag

Verlag Herder, ca. 193 Buchseiten, ISBN: 978-3451061936
eBook ausleihen bei: Skoobe
Buch bei: Verlag Herder
Autorin: Amelie Heinrichsdorff

»Im Traum und im Kino bin ich schon oft in Hollywood gewesen…«

Zitat aus “Ein Jahr in Hollywood”  von Amelie Heinrichsdorff

… besser kann man den Auftakt von diesem Buch nicht in Worte fassen.

Amelie Heinrichsdorff bekam ein Forschungsstipendium für die Universität von Kalifornien, um vor Ort über deutsche Exilanten in Hollywood zu recherchieren. Dafür ging sie für ein Jahr nach Hollywood und (er)lebte dort den wahr gewordenen Traum von Vielen.

Angefangen mit der doch recht schwierigen Wohnungssuche in der Metropole – kleines Budget und hohe Erwartungen treffen auf recht hohe Mieten für ein Apartment in der gefühlten Größe einer Besenkammer – über das Kennenlernen von Land und Leute, bis hin zu, das Für und Wider von Hollywood lieben zu lernen.

Die Autorin erzählt im Tagebuchstil – im übrigen echt witzig und flüssig geschrieben – über ihre Erlebnisse und Eindrücke von Los Angeles. Jedes Kapitel steht dabei für einen Monat ihres einjährigen Hollywood-Trips.

Natürlich kommt die ein oder andere Anekdote zum Thema „wie es ist, wenn man den Hollywood-Star aus Film und Fernsehen plötzlich neben sich an der Kasse des Supermarktes entdeckt“ nicht zu kurz. Amelie Heinrichsdorff schreibt aber nicht in erster Linie über Stars und Sternchen, sondern zeigt die Reize der Metropole, die aufgeschlossene Mentalität der Menschen sowie die Schönheit der Landschaft. Aber sie lässt auch die rauen Ecken und Kanten von Los Angeles nicht aus. Gerade der kritische Blickwinkel abseits der Glamourwelt – auf gefährliche Bezirke oder die Willkür der Naturkatastrophen – ermöglicht dem Leser tatsächlich einen kleinen Einblick in den Alltag von Hollywood.

HikeMein Fazit

Leider war ich persönlich noch nie in Los Angeles und dennoch fühlt es sich manchmal für mich wie eine „zweite Heimat“ an, denn ich kenne so viele Ecken aus den Erzählungen von meinen Freunden aus Los Angeles. Von daher gab es hier und da tatsächlich mal beim Lesen so Momente, wie: „Ha, das kenne ich! Wie cool ist das denn!“ – In dem Sinne kann ich nur sagen, die Erzählungen von Amelie Heinrichsdorff haben für mich persönlich einen hohen Wiedererkennungswert. Die Lektüre hat ganz klar mein „inneres Fernweh-Tierchen“ angefüttert. Wenn ich also irgendwann mal groß im Lotto gewinnen sollte, dann buche ich mir eine Transatlantik-Überfahrt nach New York und düse mit einem Van entlang der Route 66 gen Richtung L.A. :-)

Wer also einen witzigen Reisebericht über die Region rund um Hollywood sucht, dem kann ich “Ein Jahr in Hollywood” echt empfehlen. Ich bin auch sehr gespannt auf weitere Bücher aus der Herder-Reihe: “Ein Jahr in…”

Einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir echt ein paar Momentaufnahmen von der Autorin in L.A. gewünscht.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

Rezension “Königstöchter” von Carla Berling

Klappentext

“Ein Geheimnis, das von vier Frauen über Jahrzehnte gehütet wurde.
Und ein Mörder, der mitten unter ihnen ist.

Eine idyllische Kleinstadt? Mitnichten. 
Vier alte Damen kennen sich seit Kindertagen. Zwei von ihnen kommen innerhalb kurzer Zeit auf entsetzliche Weise um. Reporterin Ira Wittekind findet heraus, dass sie durch ein grauenvolles Geheimnis untrennbar verbunden waren. Stück für Stück rollt sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringt Licht in eine unfassbare Tragödie, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen. Und dann: Der dritte Mord.
Die Polizei tappt im Dunklen, der Mörder läuft frei herum. Ira ermittelt auf eigene Faust weiter. Alle Fäden scheinen in der Stiftung Morgenstern zusammenzulaufen, und dort entdeckt sie hinter dem Geheimnis der Frauen ein noch viel schlimmeres Drama.”

Königstöchter

Für mich war es das zweite Buch von Carla Berling, ich habe vor einiger Zeit  bereits ihren Kriminalroman “Sonntags Tod” gelesen . Auch dazu gibt es hier eine Rezension ;-)

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-sonntags-tod-von-carla-berling/

Wieder ist die Journalistin Ira Wittekind ist wieder auf einer heißen Spur im beschaulichen Ostwestfalen. Gleich auf den ersten Seiten geht es sehr dramatisch zu, eine alte Dame wird von einer Kehrmaschine überfahren und stirbt. War es wirklich nur ein unglücklicher Unfall? Ira Wittekind versucht mehr über die demenzerkrankte alte Dame herauszufinden und stößt dabei auf eine Viererclique von alten Damen, die bereits als junge Mädchen miteinander verbunden waren. Als die zweite Frau stirbt steht schnell fest, dass es sich diesmal ganz sicher um Mord handelt.

Stück für Stück führt uns die Autorin immer tiefer in eine grausige Vergangenheit des Kleeblattes. Ira erfährt vom Missbrauch an den jungen Mädchen und bekommt immer weiteren Einblick in die Schicksale der Frauen. Ira kann nicht abschalten und das gehörte arbeitet lange in ihr nach. Auch  zu dem Hof Eskendor Hof zu Tante Sophie und Tante Friedchen  führt eine Verbindung. Beide Tanten erzählen aufgewühlt das eine oder andere Bruchstück, welches Ira noch fehlt. Allerdings sind die Erinnerungen so schrecklich, dass Ira mal von sich aus nach dem berühmten  Brakenschnaps fragt.

Nach dem dritten Mord scheint Ira dem Täter immer näher zu kommen…

Auch in Königstöchter gelingt es der Autorin in einem flüssigen Schreibstil durch die Geschichte zu führen. Das Thema ist brisant und erschreckend, Missbrauch ist ein heikles Thema, aber ich denke das es der Autorin gelungen ist, das Thema respektvoll in diesem Krimi unterzubringen.

Dieser Kriminalroman bewegt sich ein wenig Abseits der “normalen” Krimis. Wer einen Krimi mit Polizei und Blaulicht möchte, der ist hier nicht richtig, aber wer einen spannenden Fall mit Hintergrund und Lokalkolorit sucht, der sollte hier gut aufgehoben sein. Carla Berling schafft es ihren Figuren Leben einzuhauchen. Besonders wenn man Sonntags Tod schon kennt, freut man sich wirklich auf das Wiedersehen mit dem einen oder anderen , der sich in und um Iras Leben angesiedelt hat. Ich freue mich immer wenn Tante Erna einen kleinen Auftritt hat.

Ich für mich werde Ira Wittekind und Tante Erna weiterhin treu bleiben und freue mich schon auf ein baldiges Wiederlesen ;-)

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension “Im Herzen des Sturms” von Beatriz Williams

Verlagsinfo, Klappentext

“Liebe, Verrat und ein Geheimnis, das wie ein Sturm alles aufwühlt …

New York, 1931. Lily Dane begleitet ihre selbstbewusste beste Freundin Budgie Byrne zu einem Football-Spiel, bei dem sich die junge High Society trifft. Dabei lernt Lily den gutaussehenden, jüdischen Nick Greenwald kennen, in den sie sich sofort verliebt. Er erwidert ihre Gefühle, und gegen den Widerstand ihrer Familien versprechen sie sich die Liebe …

Rhode Island, 1938. Wie jedes Jahr verbringt Lily den Sommer im Strandhaus ihrer Familie im Örtchen Seaview. Doch ein Sturm kündigt sich an: Auch Budgie kehrt nach Jahren dorthin zurück – gemeinsam mit ihrem Ehemann Nick Greenwald …

Beatriz Williams erweckt das glamouröse Amerika der 1930er Jahre zu neuem Leben.”

448 Seiten

ISBN: 978-3-442-38315-3

Blanvalet

Im Herzen des Sturms von Beatriz Williams, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Im Herzen des Sturms von Beatriz Williams, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Mein Leseeindruck:

Amerika in den 1930ern…

In zwei Zeitzonen wird hier die Geschichte der beiden besten Freundinnen Lily und Budgie erzählt.
Zuerst finden wir uns in den Jahren 1931/32, in dem uns die beiden jungen Freundinnen und deren Leben näher gebracht werden. Durch Budgie lernt Lily Nick Greenwald kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Diese Liebe ist nicht einseitig, jedoch auch nicht einfach zu leben, da Nick Jude ist. Gipfeln tut diese Liebe in einer Flucht der beiden und dem Plan, einfach heimlich zu heiraten.

Jahre später finden wir uns im Rhode Island des Jahres 1938 wieder. Lily lebt hier den Sommer über allein mit ihrer Mutter und ihrer 6jährigen Schwester Kiki. Nach etlichen Jahren kommt es zum ersten Treffen mit Budgie, die mittlerweile “Mrs. Nick Greenwald” ist und deren Ehemann. Nach und nach wird uns erzählt, wie es dazu kommen konnte und was das große Familiengeheimnis in Lilys Familie ist.

Für mich ist dieses Buch eine der Überraschungen dieses Lesejahres.
In toller Sprache und flüssig wird hier eine Geschichte erzählt, die einen mit sich reißt und fesselt. Die Protagonisten sind durchweg klasse geschildert, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Man leidet mit, man liebt mit, man ist durchweg in der Erzählung drin.

Ich bin begeistert – klare Leseempfehlung!

Ich vergebe überaus deutliche 5 von 5 Sternen.

Bewertung: 5 Sterne

~LS

Gewinnspiel “Engelsgleich” von Martin Krist

Wir finden dass es mal wieder Zeit für ein Gewinnspiel ist ;-)

 

Vielleicht hat Euch meine Rezension zu Engelsgleich ja ein wenig neugierig gemacht und ihr würdet das Buch nun gerne selber lesen…

Wir haben ein Exemplar von Engelsgleich für Euch reserviert :-)

 

Engelsgleich von Martin Krist (Ullstein)

Engelsgleich von Martin Krist (Ullstein)

 

Diesmal haben wir folgende Frage für Euch:

“Unter welchem Namen hat der Autor damals die ersten Kalkbrenner Bände veröffentlicht?”

Die Antwort sendet Ihr bitte mit dem  Betreff Gewinnspiel “Engelsgleich” an buecherloewe@leseleidenschaft.de. 

*Kleingedrucktes: Die Verlosung endet am 25.01.2015 um 23:59 Uhr. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Den Gewinner werden wir per eMail benachrichtigen. (Bitte gebt eine gültige eMail-Adresse an.) Teilnehmen können alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und über eine Anschrift in Deutschland verfügen. Der Name/Nickname des Gewinners wird hier im Blog bekannt geben. Die persönlichen Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und im Anschluß gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Aktion ist nur in Deutschland gültig. Der Gewinn wird unversichert als Warensendung verschickt.

So nun drücke ich einfach schon mal allen die Daumen, die bei dem Gewinnspiel mitmachen möchten ;-)

 

~BL

 

Rezension “Engelsgleich” von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

“In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird?”

576 Seiten

ISBN: 9783548286396

Ullstein

 

Mein Eindruck

Schon eine spannende Sache, wie der Autor hier so sein Werk aufbaut. Es gibt sehr viele Handlungsstränge und nicht alle sind meiner Meinung nach unbedingt wichtig für die Geschichte.  Man muss als Leser schon ganz schön mitdenken um alles aufzunehmen, aber genau das gefällt mir eigentlich immer bei ihm.

Für mich ist Engelsgleich nicht das erste Zusammentreffen mit Kommissar Kalkbrenner und seinem Team. Ich habe unter anderem die Mädchenwiese gelesen und mit hat Kalkbrenner als Mensch ganz gut gefallen, er ist schon ein wenig speziell, aber cool.

Sehr schnell wechseln die verschiedenen Handlungsstränge und es hat leider bei mir einige Seiten gedauert um wirklich in die Handlung einzutauchen. Gleich am Anfang erleben wir eine Szene in der wir Juli und ihre ungewöhnliche familiäre Konstellation kennenlernen. Allerdings schmeißt uns Martin Krise hier wirklich gleich ohne Vorwarnung mitten in die Handlung.

Auch das zweite Kapitel beginnt sehr mysteriös, eine junge Frau liegt neben einer Leiche im Kofferraum? Fast scheint alles ein wenig abgehackt…Aber ich muss gestehen, auf mich hat genau dieser Aufbau eher als Magnet gewirkt. Ich habe die Zusammenhänge nicht verstanden und wollte von Seite zu Seite einfach mehr wissen. Wie hängt das alles zusammen , was bedeutet diese oder jene Sequenz? Ich denke hier hat der Autor für mich bewiesen das er weiss wie man seine Leser zum weiterlesen antreibt ;-) Das Lesefieber erwischt einen gnadenlos.

Allerdings muss ich doch gestehen, das ich mich so mittendrin ein wenig “überfüllt” gefühlt habe. Mir scheint im mittleren Bereich einiges zu ausführlich und zu weitgreifend ausgeführt. Mir persönlich wäre da eine gewisse Kürzung ganz recht gewesen. Klar man hat nun eine Vorstellung, was einen alles so erwartet, und das ist ja nun nicht gerade wenig, über Kindesmissbrauch hin zu Prostitution, erwartet uns eine breite Palette der Grausamkeiten. Für mich war einer der einschneidendsten Leseeindrücke das Auffinden der Leichen auf dem Fabrikgelände. Grusel pur…

Das einer der Handlungsstränge in der Vergangenheit spielt ist mir eigentlich erst sehr spät bewusst geworden. Ein Geniestreich, möchte ich da mal sagen.

Tja und was denke ich über das Ende? Sehr gelungen, rasant, schnell und spektakulär. Ob ich es mag? Ich denke ja ;-)

Tja ich wünsche mir auf alle Fälle  noch mehr von Kalkbrenner zu lesen.

Grundsätzlich hatte ich eine Menge “Spaß” beim Lesen, auch wenn mir etwas weniger Seiten, also eine gewisse Straffung gut gefallen hätte. Ich bin mir aber darüber im Klaren dass ich damit hier auf einem hohen Niveau jammere ;-) Wenn man gut unterhalten wird sollte man ja mit jeder Seite mehr eigentlich glücklich sein ;-) Aber ich denke ihr wisst was ich damit ausdrücken möchte…

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Produktvorstellung: dashoerkissen

dashoerkissen

dashoerkissen

Heute möchte ich euch ein kuscheliges Schmankerl vorstellen, was bestimmt jedes Herz von Hörbuchliebhabern höher schlagen lässt:

dashoerkissen

www.dashoerkissen.de

Dieses in Deutschland handgefertigten Klangkissen gibt es in zig bunten Farbvariationen. Es ist mit integriertem Lautsprecher und einem 2m langen Kabel ausgestattet. Der 3,5 mm Klinkenstecker wird einfach in die Kopfhörerbuchse des MP3-Players bzw. des Smartphones gestöpselt und schon kann das gemütliche Hörvergnügen losgehen. Das Kissen fühlt sich sehr wertig an und ist angenehm gepolstert. Der Klang kommt mir genau richtig vor – nicht zu laut und nicht zu leise. Nix plärrt und stört andere im Raum oder z. B. im Auto, wenn man auf Reisen ist.

Mein Fazit

Das Hoerkissen ist perfekt, um abends im Bett Hörbücher zu lauschen und meiner Meinung nach eine echte Alternative für jemanden, der nicht gerne Kopfhörer verwendet. Mein schwarz/weißes Model kostet 119,- €. Ein stolzer Preis, der für diese Qualität aber durchaus berechtigt ist.

Mein Tipp: Am besten, man schreibt das Hoerkissen gleich auf den Wunschzettel und lässt es sich zu passender Gelegenheit schenken ;-)

~Ilb