Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft

Die Leseleidenschaft-Mädels

~Ilb & ~BL

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

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Autoren

Seiten

Rezension “Das stumme Kind” von Michael Thode

Verlagsinfo, Klappentext

“In einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide kommen der Kinderarzt Andreas Joost und der Rechtsanwalt Thomas Wilke auf grauenhafte Weise ums Leben. Rasch ist klar, es gibt eine Verbindung zwischen den beiden Männern: Joosts Tochter Anna, ein autistisches Mädchen, das noch nie ein Wort gesprochen hat. Das Geheimnis, das die Beteiligten miteinander verbindet, führt tief in menschliche Abgründe. Und die Zeit zur Aufklärung des Falles drängt – denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen …”
379 Seiten
ISBN: 978-3-404-16988-7
Bastei Lübbe
Mein Eindruck vom Buch
Ich bin ja ein großer Fan von Krimis und Thrillern, deren Handlung in Deutschland spielt.  Daher habe ich mich sehr gefreut das  Michael Thode sein Thriller-Debüt in die Lüneburger Heide legt :-)
Der Schreibstil von Michael Thode gefällt. Flüssig und zügig nimmt er uns Leser mit in die Geschichte. Die Kapitel sind mit Orts und Zeitangaben versehen, was mir persönlich die Orientierung erleichtert hat. Wir haben es mit einer begrenzten Anzahl von Protagonisten zu tun, aber diese sind alle sehr gut beschrieben und ausführlich ausgebaut.  Mir hat das Ermittlerteam sehr gut gefallen. Hauptkommissar Rolf Degenhard, Jens Vorberg als Oberkommissar und dann haben wir noch die Kommissaranwärterin Jana Liebisch. Alle drei sind ganz unterschiedlich in ihrem Wesen und doch bilden sie ein gutes und ausgewogenes Team, so mag ich das. Als die drei zu einem Tatort gerufen werden finden sie die Leiche des Kinderarztes Andreas Joost. Er wurde im Kinderzimmer von Anna umgebracht, war das autistische Mädchen zu diesem Zeitpunkt im Zimmer? Man weiss es nicht, aber Anna ist verschwunden. Die Suche nach Anna beginnt, aber selbst wenn Anna gefunden wird…sie hat noch nie in ihrem Leben gesprochen…Noch während alle mit dem ersten Fall beschäftigt sind taucht der nächste Tote auf, Rechtsanwalt Thomas Wilke, und schnell ist klar das beide Fälle miteinander in Verbindung stehen aber warum und wieso, das versuchen die drei nun herauszufinden.
Vielschichtig und voluminös webt der Autor eine spannende Story, bei der es immer wieder zu der einen oder anderen Überraschung für den Leser kommt.
Auch wenn die Morde zum Teil sehr blutig sind, so ist die Gesamthandlung dann aber nicht mehr auf grausige und blutige Details aufgebaut. Das gefällt mir persönlich gut denn mir ist in der Vergangenheit aufgefallen das der eine oder andere Autor eine Grausamkeit an die nächste hängt nur um die Geschichte voran zu treiben und das macht mir als Leser dann keinen Spaß mehr.
Der Autor streut neben den Kapiteln in denen die Handlung im Erzählstil abläuft auch Kapitel ein in denen Artikel, Mails und Briefe eingefügt sind. Das macht das Lesen interessant und abwechslungsreich.
Leider verläuft dann doch der eine oder andere Handlungsstrang ein wenig ins Abseits und man hätte vielleicht nicht alle gebraucht, aber grundsätzlich haben mich auch diese Bereiche nicht in meinem Lesefluss gestört.
Nur in einem bin ich mir unsicher…ich hätte dieses Buch nicht mit Thriller untertitelt, ich denke fast hier wäre der Begriff Krimi eher angebracht.
Ich gebe gute vier Sterne und freue mich schon auf den nächsten Band aus der Feder von Michael Thode.
Bewertung: 4 Sterne
~BL

 

Rezension “Tensistoria: Schwarze Spuren” von Jessica Oldach

Verlagsinfo, Klappentext

“Was vorher eine harmlose Frauengeschichte war, entwickelt sich für Neythen Gallas als ein komplettes Desaster. Er erwacht in einem fremden Körper und gerät somit ungewollt in einen Kreis seltsamer Kreaturen, die alles andere als menschlich sind. Neythen wird immer weiter in etwas hineingezogen, was er anfangs nicht verstehen kann, bis sich das Blatt wendet. Ein Tier, das jahrelang in ihm geschlummert hat, erwacht zum Leben … und das Chaos nimmt seinen Lauf.”

Cover_JPEG

Mein Eindruck

Eigentlich handelt es sich um eine Trilogie und dieses Buch ist der zweite Band. Der erste heisst “Tensitoria: Zwei Leben”. Diesen ersten Teil habe ich leider nicht gelesen, mir war eigentlich nicht wirklich bewusst das es sich hier um einen Mehrteiler handelt. Grundsätzlich denke ich steht jeder Band auch gut für sich alleine, aber ich würde dennoch empfehlen die Reihenfolge einzuhalten. Vielleicht wäre mir dann der Einstieg etwas leichter gelungen.

Mir ist der Einstieg in dieses Buch nicht leicht gefallen. Ich brauchte wirklich einige Zeit um mich einzufinden und am Anfang ist mir Neythen einfach nur schrecklich auf den Geist gegangen. Sorry Jessica, aber ich hätte ihm echt hier und da einfach nur den Hals herumdrehen wollen…

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, die Sätze sind alle sehr kurz und knackig gehalten. Das ist auf der einen Seite nicht verkehrt, aber an einigen Stellen verwirrten mich die knappen Sätze. Aber insgesamt lies sich das Buch recht flüssig lesen.

Die Autorin setzt hier die Geschichte der Werwölfe mal ganz anders um, und ich finde das hat durchaus seinen Reiz. Jemand der gerne dieses Genre mag sollte mit dieser Serie seine Freude haben. Wie es sich in einer Geschichte über Werwölfe gehört fliesst auch ausreichend Blut.

Mit einigen Verwirrungen und Verwicklungen treibt die Autorin die Leser von Seite zu Seite. Ich denke aber, dass Ihre Protagonisten sehr polarisieren. Ich für meinen Fall bin leider mit den unterschiedlichen Protagonisten nicht so gänzlich warm geworden…ich glaube das lag aber an meiner persönlichen Abneigung gegen den Titelheld. Ich konnte mich einfach auch im Laufe der Geschichte nicht wirklich mit Neythen anfreunden :-(

Ich denke aber das ich bestimmt in den ersten Teil noch reinlesen werde und ich glaube auch, dass ich den dritten Teil lesen möchte um zu erfahren wie die Autorin alle Handlungsstränge verbinden wird.

Da mir aber das Grundgerüst gut gefallen hat, und ich die Idee an sich gut finde möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Stern_Bewertung_3-5

~BL

 

 

Rezension “Todeszimmer” von Jeffery Deaver (@SKOOBE_DE)

Verlagsinfo, Klappentext

“Ein Scharfschütze, ein blutiger Auftragsmord, ein übermächtiger Gegner
In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen, sein Bodyguard und ein Reporter sind ebenfalls tot – und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers Jacob Swann rückt …”

608 Seiten

978-3-7645-0482-3

Blanvalet

Todeszimmer von Jeffery Deaver, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Todeszimmer von Jeffery Deaver, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blanvalet

Mein Eindruck

Ich sags gleich, eigentlich wollte ich ja mal aussetzten…ich hatte mich irgendwie überlesen und überhört und wollte wirklich mal eine Auszeit von Lincoln und Amelia.Was bin ich froh das ich es nicht gemacht habe :-)

Dieser Fall ist bereits der 10. Fall für Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs. Beide haben im Laufe der Fälle eine stetige Entwicklung durchlaufen. Bei Lincoln ist es immer wieder eine minimale Verbesserung seiner Lebensqualität wohin es bei Amelia eher in die andere Richtung geht. Ihre Gesundheit scheint ihr große Probleme zu bereiten.

Auch diesmal schreibt der Autor sehr ausführlich und präzise, allerdings für mein Gefühl nicht mehr ganz so ausufernd wie bei den Vorgängern. Ich hatte bei einigen Teilen aus der  Serie wirklich bisweilen ein Problem mit Daten und Fakten die immer wieder in Form von Seitenlangen Listeneinträgen wiederholt wurden. Ich will nun nicht behaupten dass es diese Listen nicht mehr gibt ;-) aber hier in deutlich verminderter Menge, was meinen Lesefluss sichtlich angenehmer gestaltet hat. Fans der Serie werden bestimmt nachvollziehen was ich damit ausdrücken möchte.

Ansonsten kann man nur sagen das Jeffery Deaver sein Handwerk schon beherrscht. Der Schreibstil ist flüssig und leichtgängig und das Lincoln diesmal sogar ausser Haus ermittelt würzt den spannenden Fall noch zusätzlich. Auch das Grundthema ist wieder sehr interessant. Der Autor hat diesen Fall in die  undurchsichtige Welt der Geheimdienste verlegt. Die Protagonisten werden ausreichend beleuchtet und im Fall von Lincoln und seinem Team natürlich tiefgründig ausgearbeitet. Hier und da hat man den Eindruck das einige Szenen doch etwas übertrieben sind, wie zum Beispiel der Moment in dem Lincoln über die Klippen stürzt, aber auch das kann meine Begeisterung nicht stoppen ;-)

Ich glaube man kann dieses Buch auch gut lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Aber ich möchte deutlich darauf hinweisen das die Hauptdarsteller sich selbstverständlich immer wieder weiter entwickeln und es daher nicht verkehrt ist die richtige Reihenfolge einzuhalten.

Gute 4,5 Sterne

Stern_Bewertung_4-5

~BL

Rezension “Im Winter des Wolfes” von Petra Horst

Verlagsinfo, Klappentext

“Lavinia, die dreizehnjährige Tochter eines hohen römischen Offiziers der Legionen, muss nach dem Tod ihrer Mutter die südliche Heimat Rom verlassen und nach Germanien ziehen. Ihr Vater, Marcus Julius Severus, lebt schon länger dort, denn er ist der Kommandant eines Kastells am Limes, der Grenze des Römischen Reiches.
Zunächst ist Lavinia nicht begeistert von seiner Idee, sie zu sich zu holen, aber man lässt ihr keine Wahl. Sie ist zu jung, um alleine in Rom zu bleiben und dort die Besitzungen der Familie zu verwalten, zudem ein Mädchen …
Und anfänglich scheinen sich ihre schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Ja, es ist alles fremd hier, kalt und einsam. Eine Gegend, die so gar nichts mit Rom und seinen kulturellen Errungenschaften gemein hat. Die Heimat wilder Völker, die von den Menschen des Reiches verächtlich als Barbaren bezeichnet werden …
Doch ihre Meinung hierzu soll sich bald ändern, denn sie lernt Armin kennen …
Am Anfang ist diese Bekanntschaft nur flüchtig, von Misstrauen und Unsicherheit geprägt. Denn Armin ist kein Bürger Roms. Nein, vielmehr handelt es sich bei ihm um einen jungen Barbaren, der als Kriegsgefangener im Kastell l
Langsam, im Laufe der Zeit, entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden jungen Leuten, eine Freundschaft, die es so eigentlich nicht geben dürfte …
Eine interessante und zugleich spannende Geschichte aus unserer Vergangenheit, in der man sicher einige Dinge über unsere Vorfahren erfährt, die so in keinem Geschichtsbuch stehen!”

ISBN: 9783940760432

268 Seiten

S.MO Verlag

Im Winter des Wolfes von Petra Horst, Cover mit freundlicher Genehmigung von S.MO Verlag

Im Winter des Wolfes von Petra Horst, Cover mit freundlicher Genehmigung von S.MO Verlag

Mein Lesen

Ich durfte auf der ersten Buchmesse Rheinland-Pfalz die Autorin Petra Horst persönlich am Stand des S.MO Verlages kennenlernen ;-) Mir ist das Buch aufgrund des ansprechenden Cover auf dem Verlagstisch sofort ins Auge gestochen und als mir der Verleger sagte, das die Autorin später noch anwesend wäre, habe ich die Gelegenheit zu einem persönlichen  Gespräch gerne genutzt. Schnell war klar, das mir nicht nur das Titelbild gefällt, sondern der Inhalt auch nach meinem Geschmack sein sollte ;-) An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Petra Horst für das schöne Treffen :-)  gerne bei Gelegenheit wieder :-)

So nun möchte ich aber mal was zum Buch erzählen.

Der Schreibstil ist flüssig und “kindgerecht”, was aber bitte keinen Erwachsenen abhalten sollte!!! Ich denke dieses Buch und die Geschichte ist Generationen übergreifend. Ich habe als Erwachsener die historischen Details mit viel Interesse verschlungen. In meiner Schulzeit wurde im Geschichtsunterricht die Zeit der Römer nur gestreift und ich erinnere mich, das unser damaliger Lehrer es nicht der spannend rüber gebracht hat…Umso mehr konnte mich Petra Horst hier neugierig auf mehr machen. Ich gebe zu, dass ich nach dem Lesen noch auf der eine oder anderen Internetseite “weiter ermittelt” habe ;-)  Genau das liebe ich an solchen “Unterhaltungsbüchern”. Zuerst liest man und ist gefesselt von einer tollen Geschichte und später juckt es einen in den Fingern noch mehr über den Hintergrund herauszufinden.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Autorin nimmt uns mit ins Jahr 210 n. Christus in Germanien. Dort trifft Lavinia auf Armin. Beide sind jung, sie verbringen viel Zeit miteinander und doch dürften sie eigentlich keine Freunde sein. Sensibel führt uns die Autorin das damaligen Leben vor Augen. Sie zeigt das Schicksal von damaligen  Sklaven auf, mit all seinen Grausamkeiten. Dies bringt sie allerdings kindgerecht an den Leser. Und doch vermittelt es allen Lesern, egal ob jung oder alt, einen sehr intensiven Eindruck in die damalige Zeit. Petra Horst gelingt es das tägliche Leben in der damaligen Zeit bildlich zu umschreiben.

Es entspinnt  sich im Laufe der Geschichte eine zarte Liebesgeschichte zwischen Lavinia und Armin und ich denke genau dieser Aspekt der Geschichte, macht dieses Buch interessant für jugendliche Leser.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe volle Sternchenzahl

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Angelesen: “Krähenmann” – neu bei @skoobe_de (KW 32/33 2014)

Zweite Buchvorstellung der Skoobe-Neuerscheinungen vom 07.08.2014

Thriller: “Krähenmann” von Corina Bomann

Coppenrath-Verlag 2014, ca. 448 Buchseiten

eBook ausleihen bei: Skoobe

Buch bei: Coppenrath-Verlag

Buchbeschreibung von Skoobe zu „Krähenmann”

Krähenmann von Corina Bomann – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

Krähenmann von Corina Bomann – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

“Rügen/Eliteinternat Rotensand: Ein Serienmörder tötet auf grausame Weise. Seine Spur reicht weit in die Vergangenheit zurück. Auf der fieberhaften Suche nach dem unheimlichen “Krähenmann” kämpft sich die 16-Jährige Stipendiatin Clara durch ein Labyrinth aus Verdächtigen und falschen Fährten. Die Mordserie reißt nicht ab und schließlich gerät Clara selbst ins Visier des rachedurstigen Killers …

I_love_books thinks...

I_love_books thinks…

Angelesen – mein erster Leseeindruck zu “Krähenmann”

Die 16-jährige Clara Hansen ist auf dem Weg von Berlin zur Insel Rügen. Leider liegt jedoch kein Ostseeurlaub mit der Familie vor ihr, denn Clara ist eine Waise. Dennoch wird sie dort erwartet. Dank ihrer hervorragenden schulischen Leistungen hat sie ein Stipendium für das Eliteinternat Rotensand ergattert. Natürlich ist sich Clara bewusst, dass sie als die Neue abgestempelt werden wird. Als die Waise, ohne Eltern, Geld und Ansehen. Und dennoch ist Clara geschockt, als sie eine tote Krähe auf ihrem Kopfkissen findet. Ist das ein schlechter Willkommensgruß oder hat es etwas mit der Legende von Rotensand zu tun, dem Eliteinternat welches ironischer Weise früher mal ein Waisenhaus war? Als dann bekannt wird, dass das Mädchen - dessen Platz Clara eingenommen hat - ermordet wurde, beginnen bei Clara die Alarmglocken zu läuten…

Mein erstes Fazit

Bisher kannte ich nur Romane für Erwachsene von Corina Bomann, wie zum Beispiel “Die Schmetterlingsinsel” (siehe Rezi vom 08.03.2013) und bin überrascht, wie gut ihr der Genre-Wechsel gelingt. Spannend und flüssig geschrieben. Der Leser verfolgt das Geschehen, darauf wartend, ob man endlich erfährt: Wer ist der Täter und welche Beweggründe hat er?

Schon das Cover empfand ich als Eyecatcher und es hat nicht ohne Grund neugierig gemacht: Einmal begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und habe mir “Krähenmann” gleich bei Skoobe ausgeliehen. :-)

~Ilb

Angelesen: “USA-Nordwesten – Reiseführer” – neu bei @skoobe_de (KW 32/33 2014)

Erste Buchvorstellung der Skoobe-Neuerscheinungen vom 07.08.2014

Individualreiseführer: “USA-Nordwesten” von Dr. Margit Brinke und Dr. Peter Kränzle

Iwanowski’s Reisebuchverlag 2014, ca. 576 Buchseiten

eBook ausleihen bei: Skoobe

Buch bei: Iwanowski’s Reisebuchverlagoppenrath-Verlag

Buchbeschreibung von Skoobe zu „USA-Nordwesten”

USA-Nordwesten von Dr. Margit Brinke und Dr. Peter Kränzle – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

USA-Nordwesten von Dr. Margit Brinke und Dr. Peter Kränzle – Cover mit freundlicher Genehmigung von Skoobe

“Das bewährte Standardwerk umfasst die Bundesstaaten: Washington, Oregon, Idaho, Montana, Wyoming, North und South Dakota, Colorado, Utah, Nevada und Kalifornien.
Die nordwestlichen Staaten der USA faszinieren durch ihre landschaftliche Ursprünglichkeit: Die Regenwälder der Pazifikküste, die endlose Weite der Great Plains, die mächtigen Rocky Mountains und spektakuläre Nationalparks wie der Yellowstone ziehen alljährlich viele Urlauber an. Beliebte Ausgangspunkte sind die kalifornischen Großstädte San Francisco oder Los Angeles. In der neunten Auflage liefert das bewährte Standardwerk “USA-Nordwesten“ detaillierte und topaktuelle Reiseinfos für mehrwöchige Rundreisen entlang der Pazifikküste. Bei den unzähligen praktischen Tipps zu Unterkünften und Restaurants haben die Autoren den Schwerpunkt auf ungewöhnliche Plätze gelegt. Erstmals können alle Detailkarten kostenlos per QR-Code auf das eigene Smartphone oder Tablet geladen werden. Hauptreisezeit ist im europäischen Sommer von Mai bis Oktober.

I_love_books thinks...

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Angelesen – mein erster Leseeindruck zu “USA-Nordwesten”

Der Nordwesten der USA ist ein Traumziel von Vielen, so auch von mir. Ich war gespannt, was mir dieser Reiseführer für Individualisten Neues und Wissenswertes berichten kann. Das Buch beginnt mit einem kleinen Überblick - auf über 80 Seiten erfährt man alles über Land & Leute: Historie, Geografie, Wirtschaft, Gesellschaft und den Mythos. Erst danach beginnen die Reiseziele und -tipps, zum Beispiel Seattle, Yellowstone Nationalpark, Denver, Salt Lake City und San Franscisco.

Mein erstes Fazit
Die Leseprobe beschäftigt sich mit der Entdeckung Amerikas, den “Indianern” mit ihren verschiedenen Stämmen sowie die Entstehung der Staaten. Geballte Ladung Geschichte – verständlich geschrieben. Für mich macht der Reiseführer einen gut recherchierten und sehr umfangreichen Eindruck.

Ich habe gerade Fernweh und würde mich am liebsten zu meinen Freunden in Kalifornien beamen :-)

~Ilb

Rezension “NördlicheRhön – Auf alten Wegen durch die Vor- und Frühgeschichte” von Frank Verse, Thomas Grasselt

Verlagsinfo, Klappentext

“Die nördliche Rhön ist ein archäologisches Kleinod, das erstmals mit diesem praktischen Wanderbegleiter komplett erschlossen wird. Ausgehend von den heute noch sichtbaren Spuren erster Siedlungen in der Alt- und Mittelsteinzeit, spannt sich der Bogen über die Zuwanderungen der Bronzezeit und den Einzug der Germanen in der römischen Kaiserzeit bis hin zu Fundstellen aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit. Auf alten Wegen führen die Streifzüge vorbei an Relikten des frühen Handwerks, des Erzabbaus, den Resten alter Landesherrschaften sowie versteckten Burgruinen als steinernen Zeugnissen der diversen Kriegshandlungen in der Rhönregion. Alle geschichtlich und archäologisch Interessierten werden deshalb bei diesen „Streifzügen“ voll auf ihre Kosten kommen!”

232 Seiten

ISBN: 978-3-494-01544-6

edition Goldschneck

Quelle  & Meyer

Nördliche Rhön - Auf alten Wegen durch die Vor- und Frühgeschichte von Frank Verse, Thomas Grasselt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Quelle & Meyer

Nördliche Rhön – Auf alten Wegen durch die Vor- und Frühgeschichte von Frank Verse, Thomas Grasselt, Cover mit freundlicher Genehmigung von Quelle & Meyer

Mein Eindruck

Die nördliche Rhön ist einfach eine ganz erstaunliche Landschaft. Hier gibt es eine Menge zu entdecken und zu sehen. Nicht nur landschaftlich nein auch archäologisch gibt es hier einiges. Deshalb möchte ich euch heute ein Buch aus dem Quelle und Meyer Verlag vorstellen.  Auf 230 Seiten zeigt sich hier die nördliche Rhön in all ihren Facetten. Beide Seiten der Rhön werden beschrieben, so finden wir tolle Ziele in der Hessischen Rhön, dem steht die Thüringische Rhön aber in nichts nach.

Nach einen kurzen Vorwort gibt es einige Seiten die sich allgemein mit dem Naturraum der Rhön beschäftigen, dann erwartet uns eine kleine Einführung in die Forschungsgeschichte. Ein großer Abschnitt im Buch ist der Ur- und Frühgeschichte der Rhön und ihres machen Vorlandes gewidmet und verschafft dem Leser so schon mal einen guten Überblick über das werden und wachsen der Rhön.

Auf den Seiten 58 bis 175 dürfen wir dann unterschiedliche archäologische Streifzüge entdecken. Hier werden immer auf einigen Seiten eine entsprechende Route vorgestellt. Zu jedem Streifzug gehört eine kleine Übersichtskarte in der die Route eingezeichnet ist. So dass man als Leser immer wieder seinen jeweiligen Standort absehen kann. Eine Längenangabe und den Startpunkt via GSP Daten findet man in der Karte in einem kleinen Kästchen, so das man ohne langes Suchen die wichtigsten Daten griffbereit hat. Dazu gehört auch immer ein Einkehrtipp ;-) Auf mehreren Seiten werden nun die jeweiligen wichtigen Details und Sehenswürdigkeiten der ausgewiesenen Tour ausgeführt. Dies ist nicht nur schriftlich aufgelistet sondern wird immer mit sehr schönen Bildern ausgeschmückt. Man kann sich entweder entscheiden einen jeweiligen Streifzug komplett zu machen, wir haben uns aber einzelne Punkte herausgepickt und sie gezielt angefahren.

Von Seite 176 bis Seite 183 werden die Steinkreuze in der Röhn vorgestellt. Auch hier finden sich neben der schriftlichen Ortsangaben und einer kurzen Beschreibung immer die dazugehörigen GPS Daten.

Auf den folgenden Seiten entdecken wir die wehrhaften Kirchen in der Röhn, hiervon gibt es einige zu bestaunen. Ab Seite 191 geht es dann um Burgen und Schlösser. Ja auch davon gibt es einige in der Rhön zu bestaunen.

Ein Glossar und weitere nützliche Informationen unter anderem zu verschiedenen Museen runden dieses gelungene Büchlein ab.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es gibt so viele Ziele und Sehenswürdigkeiten im eigenen Umland die man vielleicht gar nicht kennt, hier kann das Buch ein treuer Begleiter werden. Für alle anderen die vielleicht sogar  ihren Urlaub in unserer schönen Gegend verbringen wollen ist dieses Buch erst recht ein Highlight. Viele Infos, tolle Bilder und alles gut verständlich umschrieben.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Gewinnspiel “Vergessen” von Elke Pistor

Gestern gab es bei uns die Rezi zu Elke Pistor`s Vergessen zu lesen.

Heute dürfen wir 2 signierte Exemplare unter euch verlosen !!!

Um in den Losttopf zu hüpfen möchten wir von Euch gerne wissen ob ihr schon Bücher von Elke gelesen habt und wenn ja welche?

Hier noch mal das Titelbild und dem Klappentext für Euch ;-)

 

Vergessen von Elke Pistor, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Vergessen von Elke Pistor, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Verlagsinfo, Klappentext
“Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?”
304 Seiten
ISBN: 9783548286105
Ullstein Buchverlage

 

 

 

*Kleingedrucktes: Die Verlosung endet am 22.08.2014 um 23:59 Uhr. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Den Gewinner werden wir per eMail benachrichtigen. (Bitte gebt eine gültige eMail-Adresse an.) Teilnehmen können alle, die mindestens 16 Jahre alt sind und über eine Anschrift in Deutschland verfügen. Der Name/Nickname des Gewinners wird hier im Blog bekannt geben. Die persönlichen Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und im Anschluß gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Aktion ist nur in Deutschland gültig. Der Gewinn wird unversichert als Warensendung verschickt.

So nun drücke ich einfach schon mal allen die Daumen, die bei dem Gewinnspiel mitmachen möchten ;-)

 

 

Rezension “Vergessen” von Elke Pistor

Verlagsinfo, Klappentext

“Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?”

304 Seiten

ISBN: 9783548286105

Ullstein Buchverlage

 

Vergessen von Elke Pistor, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Vergessen von Elke Pistor, Cover mit freundlicher Genehmigung von Ullstein

Mein Eindruck

Ich habe bereits einige Bücher aus der Feder von Elke Pistor gelesen, aber für mich ist Vergessen definitiv das Highlight. Das soll nicht heissen, dass ich ihre anderen Bücher nicht gut finde, ganz im Gegenteil, aber mit Vergessen hat Elke sich in meinen Augen übertroffen.  So viel schon mal vorweg ;-)

Nun möchte ich noch kurz auf das Cover eingehen

Mir gefällt das Titelbild richtig gut. Man sieht im Vordergrund einen Fluss und eine Wiese, ein kleines Häuschen in dem ein Fenster beleuchtet ist steht im mittleren Bereich. Im Hintergrund sieht man einen Dom, alles sieht nach Abenddämmerung aus, leicht duster aber durch das Licht im Fenster doch heimelig.

Nun aber endlich zum Inhalt

Der Schreibstil ist wie in allen Büchern von Elke flüssig und leichtgängig. Man ist als Leser sofort mitten in der Geschichte und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn Elke Pistor hier ein sehr ergreifendes Thema als Rahmenhandlung gewählt hat fliesst der Text nur so und die Augen fliegen von Seite zu Seite.

Eigentlich bilden Verena  und Leo ein gut eingespieltes Team. Leo hält Verena wann immer es geht den Rücken frei, sie weiss um die Demenzerkrankung von Ruth. Verena kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Großmutter, als Kind wuchs sie bei ihr auf und heute kann und will Verena nicht, dass Ruth in einem Heim leben muss. Allerdings ist es für Verena nicht immer leicht Beruf und die Pflege von Ruth unter einen Hut zu bringen. So kommt es das Leo alleine auf dem Weg zu einem Tatort ist und Verena sich von Ruth aus auf den Weg macht. Am Tatort angekommen erfährt sie, dass Leo einen schweren Verkehrsunfall hatte…Verena fühlt sich schuldig, und mit ihrem neuen Partner Christoph Todt klappt es auch nicht wirklich. Offensichtlich handelt es sich um Selbstmord, aber weder Verena noch Christoph können das glauben. In irgendeiner Form scheinen die Opfer miteinander in Verbindung zu stehen, aber wie ist lange ein Rätsel für die beiden Ermittler. Beide haben nicht nur mit der Lösung des Falles zu tun, nein bei beiden gibt es im privaten Umfeld große Probleme. Ruth hat leider immer mehr schlechte Tage und auch bei Christoph gibt es große Probleme. Dies führt unweigerlich zu diversen Spannungen zwischen den beiden Ermittlern.

Der Autorin ist es gelungen den Protagonisten Leben einzuhauchen. Alle Figuren kommen menschlich rüber, niemand ist perfekt und die verschiedenen Charaktere sind gründlich ausgearbeitet. Gekonnt jongliert Elke mit verschiedenen Formen des Vergessens. Spannend und gut umgesetzt sind die Informationen die man als Leser so ganz nebenbei über Demenz, Alzheimer und andere Formen psychischer und neuronaler Krankheiten erhält. Die Beschreibungen der verschiedenen Handlungsorte ist stimmig und sehr bildlich. Den Plot finde ich sehr gelungen und der Spannungsbogen ist durchgehend im oberen Bereich. Alles in allem hat die Autorin hier einen wirklich guten Job gemacht.

Dieses Buch ist ergreifend, spannend, spritzig und gut. Absolute Leseempfehlung von meiner Seite !!!

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension “Spiel der Königin” von Elizabeth Fremantle

Verlagsinfo, Klappentext

“Die letzte Frau Heinrichs VIII. – der große Roman über die Tudor-Zeit

Heinrich VIII., der alte, sterbende König, hatte schon fünf Königinnen an seiner Seite. Als sechste Frau sucht er sich Katherine Parr aus – erst einunddreißig Jahre alt und schon zweifache Witwe. Er hätte keine bessere finden können, denn Katherine ist klug, auf Ausgleich bedacht und eine überaus patente Frau. Ihr Herz gehört aber Thomas Seymour, dem Bruder der dritten Ehefrau Heinrichs, und sie beginnt eine Affäre mit ihm. Aber nicht deswegen hängt ihr Leben an einem seidenen Faden – es tobt auch immer noch ein blutiger Religionskrieg.
In diesem sehr genau recherchierten Roman ist eine moderne Frau zu entdecken, die bislang im Schatten ihrer Vorgängerinnen stand. In England wurde Elizabeth Fremantle dafür gefeiert, dass sie wie kaum eine andere die Tudor-Zeit wieder lebendig werden lässt.”

448 Seiten

ISBN: 978-3-570-10177-3

C.Bertelsmann

Spiel der Königin von Elizabeth Fremantle, Cover mit freundlicher Genehmigung von C.Bertelsmann

Spiel der Königin von Elizabeth Fremantle, Cover mit freundlicher Genehmigung von C.Bertelsmann

Gelesen

Wichtiger Hinweis vorweg!!!  Ab Seite 435 findet man ein nützliches Personenregister. Dort werden alle wichtigen Protagonisten alphabetisch aufgelistet und kurz umschrieben. Da ich grundsätzlich nie hinten in die Bücher schaue ist mir dieses wichtige Detail  leider entgangen. Ich hätte das Personenregister lieber am Anfang des Buches gehabt.

Wir finden uns in England im Jahre 1543 und dürfen eine starke und einfühlsame Frau kennenlernen. Katherine Parrs ist noch mit ihrem zweiten  Ehemann John Latymer zusammen, aber es zeichnet sich bereits ab, das dieser dem Tode geweiht ist. Man spürt deutlich, dass Katherine heilkundig und gütig ist und sie erleichtert ihrem Mann den Leidensweg. Kurz nach Latymers Tod wird Katherine an den Hof befohlen. Heinrich VIII verlangt nach ihr und den Gerüchten zur Folge möchte er sie zur Königin. Für Katherine zuerst unvorstellbar, ist sie doch bereits in einem Alter in dem es für das  Kinder kriegen schon reichlich spät erscheint …und nichts ist für den König wichtiger als einen Erben zu zeugen. Und doch kann der König nicht von ihr lassen. Katherine gelingt es sich am Hofe einzufügen und sie durchschaut recht schnell die Intrigen der anderen. Alles scheint gut zu verlaufen, sie kann den König bezähmen und sogar ein wenig lenken bis plötzlich Thomas Seymour in ihr Leben tritt. Sie verliebt sich in den Schönling, aber sie weiss, dass es diese Liebe nie geben darf. Katherine unterdrückt ihre Gefühle und da Thomas Seymour vom Hof verschwindet, gelingt es ihr weiterhin die starke Frau an Heinrichs Seite zu sein. Sie darf sogar einige Zeit die Geschicke des Landes mitbestimmen und es gelingt ihr mit ihrer Art und Weise und ihrer Diplomatie das eine oder andere zu bewirken. Doch dann kommt es zum Fiasko…

Ein fulminanter Roman der wunderbar gezeichnet ist.   448 gelungene Seiten :-) in einem schönen, leichten Schreibtstil.  Der Autorin gelingt es Bilder in der Phantasie der Leser herauf zu beschwören. Auf der einen Seite sind  es die schönen Bilder , wie die Kleider und die Gärten, die der Leser vor Augen sieht , aber auch die schrecklichen Momente und Eindrücke manifestieren sich beim Lesen. Ich zum Beispiel sehe immer wieder die arme Dot vor mir, wie sie im Gefängnis sitzt. Gut zu wissen, das Dot am Ende noch ein glückliches Leben führen darf.

Gekonnt baut die Autorin hier eine Geschichte auf, die sich wunderbar lesen lässt. Hier wird die Tudor Zeit lebendig zwischen zwei Buchdeckeln verpackt.

Bewertung: 5 Sterne

~BL