Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft

Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Rezension „Die Wetterkarte der Natur“ von Hans Boes

Verlagsinfo, Klappentext

„Im Buch „Die Wetterkarte der Natur“ fasst der Autor seine Lebenserfahrung in Worte und macht sie so allen interessierten „Wetter-Propheten“ zugänglich. Gleichzeitig finden in diesem Werk seine Liebe zur Natur und sein Traditions­bewusstsein Niederschlag. Bei seinen Hörern war Hans Boes aber auch für seinen Humor bekannt und beliebt. Meist endete seine Wettervorhersage mit einem Spruch. Manchmal war es eine Bauern- oder Wetterregel, oft auch eine gereimte Eigenschöpfung, die die Hörer mit einem Schmunzeln ins Wochenende schickte. Viele der Zitate sind in diesem Buch nachzulesen.

Von heiter bis wolkig, nicht nur in Bezug auf das Wetter“

Seiten: 64

ISBN 978-3-941200-49-4

Kontrast Verlag

Die Wetterkarte der Natur von Hans Boes, Cover mit freundlicher Genehmigung von Kontrast Verlag

Die Wetterkarte der Natur von Hans Boes, Cover mit freundlicher Genehmigung von Kontrast Verlag

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich wie immer zu einem kurzen Besuch am Kontrast Verlag gewesen. Dieser Verlag hat immer wieder sehr spezielle und schöne Titel im Angebot.

Die Wetterkarte der Natur, ist ein kleines Büchlein mit viel Inhalt. Ich bin eigentlich ein „Stadtkind“ und da beobachtet man die Natur nicht wirklich. Wie das Wetter die nächsten Tage wird? Naja, das schaut man eben im Fernsehen oder im Internet 😉

Aber das schöne Titelbild hat mich so angesprochen das ich doch mal und das Buch reingeschnuppert habe. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen und ich dachte das möchte ich gerne lesen.

Ein wirklich tolles Buch in dem einiges angesprochen wird. Man kann wirklich viel an der Natur erkennen und auch die eine oder andere Bauernregel hat auch heute noch ihre „Richtigkeit“. Es war für mich sehr interessant so viel über die Wetterbeobachtung zu lesen.

Auch das eigene Leben hat der Autor sehr schön beschrieben. Hier und da hat er die eine oder andere Anekdote aus seiner „Wetterbeobachtungslernzeit“ eingefügt.

Ein schönes Buch, welches sich auch toll als Geschenk eignet.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

[Gastrezension] Chirú von Michela Murgia

Chirú von Michela Murgia - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Klaus Wagenbach

Chirú von Michela Murgia – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Verlag Klaus Wagenbach

»Eine ungewöhnliche emotionale Bindung, in der die Spuren der Kindheit wieder auflebten«, meint unser Gastrezensent Michael Reißig.

Zum Inhalt:

Die 38-jährige Theaterschauspielerin Eleonora lehrte in einem Konservatorium Chiru, der zwar kein Kind mehr war, der aber noch nicht die vollständige Reife eines Erwachsenen besaß, die hohe Kunst des Geigens. Eleonora hatte schon viele Talente unter ihre Fittiche genommen, jedoch Chirú schien etwas Eigenartiges an sich zu haben, was sie so noch nicht kannte.

Eleonoras Kindheit im sardinischen Cagliari war geprägt von den autoritären, patriarchisch geprägten Wesenszügen ihres Vaters. Aber auch von ihrer Mutter hatte sie nicht viel, denn diese ordnete sich dessen Regime uneingeschränkt unter. Wenn die Kleine bei Freizeitvergnügen auf Jahrmärkten oder bei sonstigen Ausflügen Wünsche am Herzen lagen, musste sie sich mit der sprichwörtlichen Engelsgeduld erbetteln, was ihrem Bruder glücklicherweise erspart geblieben war. Egal was sie machte: aus der Sicht ihrer Eltern baute sie nur Shit… Weiterlesen

Rezension „Wiederbelebung“ von Christoph Spielberg

Verlagsinfo, Klappentext

“Auf der Intensivstation der Humana-Klinik häufen sich die Todesfälle. Oberarzt Dr. Felix Hoffmann ist überzeugt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als ein Kollege spurlos verschwindet und ein Pfleger ums Leben kommt, wird klar, dass tatsächlich mehr hinter der Sache stecken muss. Doch bei der Lösung des Rätsels steht Dr. Hoffmann sich selbst im Weg. Wieder einmal ist es seine kluge Lebensgefährtin Celine, die ihn auf die richtige Fährte bringt. Zu spät erkennt er, wie groß die Gefahr ist, in die er sich begeben hat …“

Seiten: 272

ISBN 978-3-89809-546-4

be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Wiederbelebung von Christoph Spielberg, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra verlag

Dies war mein erster Roman von Christoph Spielberg.

Grundsätzlich hat mir der Schreibstil des Autors recht gut gefallen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

Die Hauptfigur ist Oberarzt Dr. Felix Hoffmann. Eigentlich macht er auf mich als Leser einen recht angenehmen Eindruck.

Im ersten Moment hat mich der Roman ein wenig an die TV Serie Dr. House erinnert, diese wurde auch immer mal wieder im Buch erwähnt. Das Hauptthema des Romanes sind die gehäuften Todesfälle in der Humana-Klinik. Dr. Hoffmann ist sich ziemlich sicher, dass hier einiges im Argen liegt.

Wir begleiten die Hauptfigur auf der Spurensuche. Felix wird von seiner Freundin bei den Ermittlungen unterstützt. Wo immer die beide Auftauchen kommt es zu weiteren Problemen.

Der eine oder andere medizinische Fachbegriff wird schon eingeflochten, aber auch ohne große Kenntnisse kann man alles verstehen.

Die Geschichte baut sich immer weiter auf und man bekommt einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Felix und Celine tauchen immer tiefer ein und müssen die eine oder andere Befragung von Kommissar Czernowske über sich ergehen lassen. Dieser Kommissar ist schon etwas speziell, würde ich mal meinen 😉

Grundsätzlich hat mir dieses Buch einige nette Lesestunden beschert, aber ich muss jetzt nicht sofort zu einem weiteren Titel von Christoph Spielberg greifen.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Rezension „Wir waren fünf“ von Viktor Mann, Manfred Bosch

Verlagsinfo, Klappentext

„Quasi als literarischen Quereinsteiger wollte sich der jüngste Bruder Heinrich und Thomas Manns noch vor Vollendung seines Erinnerungsbuches selbst vorgestellt sehen. Und doch beweist „Wir waren fünf“, dass Viktor Mann mit seinen ganz anderen Voraussetzungen, mit seiner gleichwohl großen, humorvollen Erzählergabe Teil jener erstaunlichen Familie ist, in der das Schreiben ein „erbliches Laster“ war. Seit seinem Erscheinen im Jahre 1949 hat sich „Wir waren fünf“ als ein Standardtitel der Mann-Literatur bewährt, wiewohl über Viktor Mann so manch absprechendes Urteil gefällt wurde. Die vorliegende Neuausgabe versucht in ihrem Nachwort eine korrigierende Perspektive und zeigt auf, was am jüngsten der Mann-Brüder im Sinne einer gerechteren Einschätzung seiner Person gut zu machen bleibt.

 

  • Komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des auto- und familienbiografischen Erinnerungsbuches von Viktor Mann, das 1949 erstmals im Südverlag erschienen ist
  • Mit einem würdigenden Nachwort von Manfred Bosch
  • Mit einem ausführlichen Anhang
  • Attraktive Gestaltung und bibliophile Ästhetik“

 

Seiten: 654

ISBN 978-3-87800-102-7

Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

Wir waren fünf von Viktor Mann, Manfred Bosch, Cover mit freundlicher Genehmigung von Südverlag

 

Die Familie Mann, ich denke fast jeder hat schon mal das eine oder andere von ihr gehört. So geht es auch mir, in der Schule war es ganz sicher mal Thema und ich meine mich dunkel daran zu erinnern, das ich „Die Buddenbrooks“ in irgendeiner Verfilmung gesehen habe. Aber ganz ehrlich, so wirklich viel ist nicht hängen geblieben.

Nun hat der Südverlag eine komplett neu überarbeitete Ausgabe des Titels herausgebracht. Erstmal erschienen in 1949 und nun im neuen Kleid mit einer sehr schönen Aufmachung im Handel. Mich hat das schöne Titelbild gleich angesprochen und die Verarbeitung des Buches ist hervorragend. Die Seiten haben eine schöne Haptik und fassen sich angenehm an. Das Buch riecht gut, das ist irgendwie eine kleine Macke von mir 😉 aber beim Lesen kann ein unangenehmer Geruch, der einem Buch entströmt auch gerne mal für Kopfschmerz sorgen (kommt leider bei neuen Büchern hier und da mal vor). Die gesamte Verarbeitung ist sehr zufriedenstellend. Die Bindung ist einwandfrei und das Buch verfügt über ein Lesebändchen! Ich habe tausende von Lesezeichen, aber meist genau dann wenn ich ein bestimmtes Buch anfange keins zur Hand 😉 da ist ein Lesebändchen eine tolle Sache. Auch die Qualität des Papiers scheint mir sehr hochwertig. Es fühlt sich wunderbar glatt an und die Seiten sind sehr stabil, obwohl sie angenehm dünn sind.

Aber nun erst mal genug zu dem Buch an sich, kommen wir zum Inhalt.

Mutig habe ich mich in das Leben der Familie Mann fallen lassen. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Sprachstil erst anfreunden musste. Der Schreibstil ist auf seine eigene Art und Weise schon leichtgängig, aber ich für mich brauchte für dieses Buch Ruhe. Der Titel verlangt die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Das hat ja eigentlich jedes Buch verdient, aber wenn man ehrlich zu sich selber ist kann man sagen, das man hier und da eben auch mal durch die Seiten galoppiert. Des Weiteren braucht ich immer mal wieder eine Pause, nicht das mich das Buch nicht gefesselt hätte, ich habe eher das Gefühl als wollte sich das Gelesene seinen festen Platz einräumen.

Viktor Mann, der jüngste Spross der Familie, ist der kleine Bruder der berühmten Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann. In diesem, seinem einzigsten Buch,  erlaubt er uns hier ein wirkliches Eintauchen in die Familiengeschichte. Er vermittelt uns einen deutlichen und ich denke auch sehr ehrlichen Einblick in die eigene Familie. Vom eigenen Aufwachsen bis hin zum Lebenslauf der Geschwister ist hier alles enthalten.

Auch die verschiedenen Wohnorte der Familie werden schön und ausführlich beschrieben.Im Spiegel der Zeit bekommt man auch eine Vorstellung der politischen Lage. Sa das man als Leser ein geschlossenes Bild geliefert bekommt.

Sehr gut gefallen hat mir auch das ausführliche Machwort von Manfred Bosch.

Für meine Begriffe ist dieses Buch eine Bereicherung für jedes Buchregal.

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

Rezension „“Die Gästeliste“ von Sanne Averbeck

Verlagsinfo, Klappentext

„Die Welt ist ein Dorf und Facebook sein schwarzes Brett. Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand…“

Seiten: 416

ISBN: 978-3-7363-0240-2

LYX

Die Gästeliste von Sanne Averbeck, Cover mit freundlicher Genehmigung von LYX

Die Gästeliste von Sanne Averbeck, Cover mit freundlicher Genehmigung von LYX

 

Mein Buchgefühl

Lange konnte mich kein Buch so fesseln wie dieses !!!

Ich gute mich hier eben mal ;-), mir fällt es seit einiger Zeit wirklich immer wieder schwer mich ganz in ein Buch fallen zu lassen. Es gab in den letzten Wochen und Monaten wirklich schöne Titel, die mir echt gefallen haben und doch war es sehr oft so, dass ich ein Buch nach einiger Zeit beiseite gelegt habe und immer wieder eine Lesepause machen musste. Ich denke das liegt ein wenig an der privaten Situation, die noch nicht so ganz wieder gerade gerückt ist, daher schweifen die Gedanken einfach viel zu oft ab. Aber was soll ich euch sagen, die gute Sanne Averbeck hat mich einfach nur mitgerissen.

Die Gästeliste hat mich mit den ersten Seiten einfach aufgesogen, mir blieb gar nichts anderes übrig als die Welt und die Zeit um mich herum zu vergessen.

Selber habe ich mich lange Zeit gegen die Nutzung von Facebook gewehrt, ich hab immer gesagt ich brauch das nicht. Ja, eigentlich braucht man es auch nicht, aber auf der anderen Seite kann man doch eine Menge erreichen. Wie vieles im Leben, oder sollte ich gleich sagen wie alles im Leben, gibt es auch hier zwei Seiten. In der Gästeliste hat die Autorin eine Hauptfigur aufgefahren, die unter anderem durch eine mehr als geschickte Nutzung von sozialen Netzwerken zu einer „bekannten“ Persönlichkeit wurde. Carola Martins hat es geschafft. Sanne Averbeck stellt ihr Hauptfigur definitiv nicht eben als einen netten Menschen dar. Übrigens ist niemand aus diesem Buch so wirklich nett 😉 Keiner der Protagonisten hat es geschafft mein Herz zu erobern und doch ist dieses Buch definitiv mal wieder ein Lesehighlight!

Wer auf Carolas  Partys eingeladen wird fühlt sich wichtig. Aber kommen darf nur wer wirklich nützlich für Carolas Weiterkommen ist. Daher pflegt sie eine ausführliche Gästeliste. Hier gibt es auch immer wieder die eine oder andere Information über die Gäste, die Carola für Wichtig empfindet. Klar das diese Liste nie in falsche Hände kommen darf. Und dieses Risiko auszuschließen befindet sich die Liste an einem geheimen Ort und es gibt keine Klarnamen auf den Ordnern mit den Informationen. Hier greift Carola trotz gutem Versteck lieber auf eine Verschlüsselung durch Symbole.

Als dann im Laufe der Geschichte immer wieder Menschen zu Tode kommen die auf Carolas Partys eingeladen sind muss Carola alles auf eine Karte setzten. Durch geschicktes agieren und kommentieren auf den öffentlichen Kanälen versucht sie ihre „Stellung“ zu halten.

Super interessant, wie es Sanne Averbeck gelingt die Spannung immer wieder nach oben zu treiben. Sie hat einfach ein Gespür für menschliche Abgründe und schafft es alles schlüssig und stimmig umzusetzen. Mich hat es fasziniert von „Aussen“ zu beobachten. Ich will hier auch gar nicht weiter über den Inhalt ausholen, da ich der Meinung bin, das der Leser hier einfach selber in die Seiten springen soll. Es lohnt sich!

Das war genau das was ich von einem Thriller möchte. Auf der ersten Seite abgeholt und dann nicht mehr losgelassen.

Dieser Thriller bekommt die volle Sternchenzahl von meiner Seite und ich lehne mich jetzt einfach sehr früh im Jahr schon mal aus dem Fenster und behaupte das dies vielleicht sogar mein Lesehighlight 2017 werden könnte 🙂 Bis jetzt ist es das auf alle Fälle!!!

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Hörbuchrezension zu „Expedition ins alte Ägypten“ von Volker Präkelt (via @audiotekade)

Expedition ins alte Ägypten von Volker Präkelt - Cover mit freundlicher Genehmigung von der Hörverlag

Expedition ins alte Ägypten von Volker Präkelt – Cover mit freundlicher Genehmigung von der Hörverlag

»Ein Hörspiel, das einen  nach Ägypten entführt«

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Hochzeit der Ägyptomanie. Das war als das Auffinden und Öffnen eines Pharaonengrabes völlige Euphorie bei Schatzsuchern und Grabräubern gleichermaßen auslöste. Jeder der Rang und Namen hatte, wollte plötzlich Teil einer Expedition nach Ägypten sein oder zumindest zu Hause in illustren Kreisen eine ägyptische Gesellschaft geben. 

Roger Warwick, seines Zeichens Buchhändler, bekommt zu jener Zeit stets und ständig Anfragen seiner Kundschaft betreffend passender Lektüre über das ferne Ägypten und dessen mystische Pharaonen und Mumien. Doch die Anfrage von Lady Amanda Farncombe überrascht selbst ihn: Die Dame bittet ihn, ob er sie nicht auf ihrer Reise nach Ägypten begleiten mag, um die verschollene Archäologin Emily Sands ausfindig zu machen. Der einzige Anhaltspunkt für den Start der gemeinsamen Expedition ist Emily’s letzter Hinweis, sie sei nah dran, das sagenumwobenen Grab des Osiris zu finden…

Mein Fazit

Was für ein herrliches und kindgerechtes Hörspiel, welches pure Abenteuerlust, Humor und einwenig kriminalistischen Spürsinn à la Agatha Christie versprüht.

Volker Präkelt ist es gelungen, den ägyptischen Flair und Zeitgeist sowie einige geschichtliche Fakten in kürzester Zeit rüber zu bringen. Die SprecherInnen und Musiker haben ihrerseits eine tolle Atmosphäre und Geräuschkulisse geschaffen. 

Stefan Kaminski hat mit seiner Rolle als ägyptischen „Expeditionsleiter“ und seinem brüllend komischen Esel mein Herz im Sturm erobert. 

Ich hätte stundenlang weiter hören können, aber leider war die Geschichte viel zu schnell vorbei. 

Meine Bewertung – 5 von 5 SterneBewertung: 5 Sterne 

Hörbuch-Informationen

Autor: Volker Präkelt
Sprecher: Robert Missler, Stefan Kaminski, Angela Stresemann
Verlag: Der Hörverlag
Gehört über: audioteka
Laufzeit: 1 h 16 Minuten
ISBN: 978-3-8445-0384-5

Rezension „Brandstifter“ von Martin Krist

Verlagsinfo, Klappentext

„Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder!
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen.
Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ..“

Edel Elements

ISBN-13
B01NC12D50

Brandstifter

 

Brandstifter ist der zweite Thriller in dem  David Gross am Start ist. Ich denke es ist in diesem Fall von Vorteil wenn man auch den ersten Band „Dreckspiel“ auch gelesen hat. Brandstifter ist ein eigenständiger Teil, aber ich denke die Figur von  David Gross ist doch sehr komplex und es ist hier schon gut wenn man ihn von Anfang an erlebt.

Hier ist mal meine Rezi zu Drecksspiel.

Rezension „Drecksspiel“ von Martin Krist

Für mich gab es am Ende von Brandstifter dann ein kleines „Dejavu“ 😉 Aber ich will mal lieber von vorne anfangen.
Es ist ja schon einige Tage her, dass ich Drecksspiel gelesen habe, aber die Figur des  David Gross war mir recht schnell wieder im Kopf. Daher ging der Einstieg in Brandstifter auch reibungslos. Es war eh mal wieder so ein „Suchtbuch“ Die ersten Seiten fangen schon so tierisch spannend an und dann bringt Martin Krist fast an jedem Kapitelende einen Cliffhanger, wer kann da schon ein Buch einfach beiseite legen? Ich habe mir so etwas ja schon im Vorfeld gedacht, ist ja schliesslich nicht mein erster „Krist“ und habe mir daher ausreichend „Lesezeit“ eingeplant. Zu Recht wie ich meine.
Zu Anfang der Geschichte lernen wir Valentina kennen, es ist fast noch Nacht als Ihr Mann aufsteht um mit der Arbeit in seinem Büro zu beginnen. „Nur noch einmal in den Arm nehmen, nur noch einmal feste drücken…“ Beide ahnen in diesem Moment nicht, das es das letze mal ist.
Valentina wird ihren Mann am Morgen brutal ermordet in seinem Büro finden. Gut das sie mit den beiden kleinen Kindern bei einer Freundin unter kommen kann. Auch die Nanny der Kinder entpuppt sich als sichere Stütze für Valentina. Im Laufe der Geschichte gerät Valentina immer mehr an ihre Grenzen und muss sich immer öfter Fragen ob sie ihren Mann wirklich so gut kannte…
Aber auch  David Gross hat hier keine leichte Zeit. Eigentlich ist er immer noch auf der Suche nach seiner verschwundenen Frau. Auch die Beziehung zu seinem Sohn Jan ist immer noch sehr schwierig.  Jan macht sich in seinem Wohnheim nicht gerade Freunde aber David weiss sich hier auch nicht wirklich Rat. Und so ganz nebenbei soll er sich um einen seltsamen Fall kümmern. Eine Frau ist verbrannt und der eigene Mann soll Schuld daran sein. Da er aber bewusstlos im Krankenhaus liegt kann er nicht zur Auflösung beitragen.
Wie immer bringt der Autor schnelle Szenenwechsel so das die Seiten einfach nur so durch die Hände fliegen. Immer hat man das Gefühl die Richtung zu ahnen um dann auf der nächsten Seite wieder glatt ins offene Messer zu laufen 😉
Es gelingt Martin Krist seine Protagonisten sehr persönlich und menschlich zu gestalten. Auch die Nebenfiguren sind ausreichend tief „beleuchtet“ so dass man als Leser immer denkt, die oder den könnte ich schon mal in echt erlebt haben. Logisch ist dem Leser auch hier nicht jeder Charakter sofort sympathisch, aber ich denke das muss und soll ja auch gar nicht so sein.
Ich habe das Buch mit viel Freude verschlungen, allerdings musste ich über das Ende erst mal einige Tage schlafen 😉
Im ersten Moment dacht eich so ….NEIN  was ist das denn ??? Geht ja gar nicht.
Aber genau das ist das tolle, nach zwei Nächten überschlafen und nachdenken ist es eigentlich ein super Schluss 😉
Das macht für mich unter anderem einen Top Titel aus. Erst ist man sauer und dann merkt man, das der Autor es eben einfach nur gut kann!!!
Stern_Bewertung_4-5
~BL

Audioteka – Vorstellung und Hörbuch-Shop im Test (@Audiotekade)

audioteka Logo

[Screenshot] audioteka Webshop

[Screenshot] audioteka Webshop

Hörbücher gehören zu meinem Leben genauso dazu, wie zum Beispiel die Luft zum Atmen und der Kaffee am Morgen, um wach zu werden. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach allem, was es Neues auf dem Hörbuch-Markt für euch und uns zu entdecken gibt. Sei es eine unglaublich großartige Novität, die ich euch vorstellen möchte, ein Hörbuch-Schatz der unbedingt mal wieder gehört werden sollte oder eine tolle Bezugsquelle, wo ihr – selbstverständlich legal – digital eure Hörbücher erwerben könnt. Letzteres trifft auf audioteka zu.

audioteka wurde im Jahr 2013 gegründet und ist ein Hörbuch-Onlineshop, welcher in 12 Sprachen und 23 Ländern verfügbar ist. Man kann Hörbücher direkt kaufen und herunterladen oder man sucht sich monatlich je ein Hörbuch bzw. Hörspiel zum Festpreis von 9,99 €/Monat im Abo aus. Mit der dazugehörigen audioteka App, für iOS und Android verfügbar, kann man seine gekauften Hörbücher ganz bequem mobil – unterwegs beim Joggen oder auf dem Weg zur Arbeit – lauschen.

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Leipziger Buchmesse 2017

Auch ich konnte dieses Jahr wieder einen Tag auf der Messe verbringen. Leider hat es dieses Jahr nicht geklappt mich mit I_Love_Books zu treffen. Das war echt schade, denn ohne sie wäre ich vielleicht nie auf die Messe gegangen beziehungsweise hätte ich ohne sie nie Rezensionen geschrieben. Ich kann mich immer noch gut an unseren ersten gemeinsamen Messebesuch erinnern. Was war das aufregend 😉

Ganz ehrlich, an dem Tag damals habe ich noch nicht damit gerechnet bald mit Ihr gemeinsam diesen Blog hier zu betreiben, wenn mir das morgens einer gesagt hätte, den hätte ich ausgelacht. Heute bin ich einfach nur froh, das alles so gekommen ist.

Also auf diesem Weg noch mal ein Riesen Dankeschön an die liebe Nicci, ohne die ich viele Bücher nicht kennengelernt hätte 🙂

Ich war dieses Jahr schon am Donnerstag in Leipzig und ich muss sagen das es irre voll war. Ich hätte nicht damit gerechnet, das am ersten Messetag so ein Betrieb herrscht. Aber es war wie immer so aufregend buchig….

Es gab einige tolle Begegnungen. Besonders das Treffen mit Iny und Elmar Lorentz bleibt wieder in schöner Erinnerung. Die wunderbare Sonja Rüther hat uns auch eine „Audienz“ gewährt 😉 Von Ihr werde ich euch demnächst einen ganz tollen Titel vorstellen. Sie hat unter dem Namen Sanne Averbeck „Die Gästeliste“ bei Lyx veröffentlicht. Diese Rezi werde ich bald hier auf der Leseleidenschaft einstellen. Ihr dürft gespannt sein! Der Titel hat das Zeug zum Jahreshighlight zu werden 🙂

Im Hörbuchbereich habe ich auch wieder schöne Sachen für mich entdeckt.

Ich denke die eine oder andere schöne Rezi wird es im Nachgang zur Messe von uns geben.

Auch hier noch mal meinen Dank an alle Aussteller, Autoren und die Macher der Messe!!! Schön das ihr uns so buchverrückte Tage ermöglicht!!!

~BL

Messerückblick von I_love_books #lbm17

Leipziger Buchmesse 2017 - u.a. mit dem Argon Verlag und Vroni von Amazon Publishing

Leipziger Buchmesse 2017 – u.a. mit dem Argon Verlag und Vroni von Amazon Publishing

Nach einem Jahr Buchmesse-Abstinenz war es höchste Zeit wieder Buchmesse-Luft zu schnuppern. Dennoch bin ich es dieses Jahr alles ganz spontan angegangen: ohne viele Termine und ohne großen Plan, was unbedingt angesehen und mitgenommen werden muss an Lesungen oder Vorträgen. Vielmehr wollte ich mich mit Freunden einfach durch das Buchmesse-Geschehen und den Angeboten treiben lassen – ganz ohne Stress sondern vielmehr nach Bauchgefühl, Lust und Laune.

So kam es, dass wir sage und schreibe reichliche 3 Stunden in der ersten Halle – für uns die Halle 3 – verbrachten und ganz verwundert auf die Uhr schauten und uns fragten: „Wo ist bloß die Zeit geblieben?“

Edition noir. - Werkstatt, Galerie & Verlag für Handpressendrucke und Künstlerbücher

Edition noir. – Werkstatt, Galerie & Verlag für Handpressendrucke und Künstlerbücher

Nun denn, neben den von mir herzlich geliebten Hörbuchständen haben wir uns vor allem bei vielen künstlerischen Verlagen aufgehalten, riesig große Augen bekommen und an der einen oder anderen Stelle waren wir einfach nur sprachlos wegen den unglaublich tollen Radierungen, Zeichnungen und Aquarelle.

Wer ebenso kunstbegeistert ist wie wir, der sollte unsere persönliche Buchmesse-Entdeckung »Edition noir.« unbedingt einmal besuchen.

Das Buch „Hokaido und andere Köstlichkeiten“ von dem Künstler Bodo W. Klös hat es uns wirklich sehr angetan. Es ist gespickt mit tollen Skizzen, Eindrücken und Rezepten von den Reisen durch Frankreich des Autors/Künstlers. Seit dem Blättern durch das Buch haben wir regelrechtes Fernweh!

Beim Stand vom Künstler Sergey Yakushev sind wir wie von Zauberhand kleben geblieben. Erst denkt man: „Oh, die Tierchen sehen aber ulkig aus…“ und ehe man sich versieht, haben die Kulleraugen einen in den Bann gezogen und man möchte sie plötzlich alle mit nach Hause nehmen. Ich habe auf jeden Fall ein Mammut adoptiert.

#lbm17 Mitbringsel

#lbm17 Mitbringsel

Da ich dieses Mal nicht unter der Woche auf der Leipziger Buchmesse war sondern am Samstag, den 25. März 2017, so waren leider schon einige der mir bekannten Gesichter und Verlagsmenschen gar nicht mehr anzutreffen. An dieser Stelle ganz herzliche Grüße an den Rubikon Verlag, den ich leider um ein paar Stunden verpasst habe. Aber umso größer ist die Freude, Mark Bremer und Uta Dänekamp bei nächstbester Gelegenheit zu treffen.

Ganz wunderbar war, dass ich mit etwas Glück den Argon Verlag und Vroni von Amazon Publishing (der eine oder andere wird sich sicherlich an sie erinnern, denn sie war vorher bei Skoobe tätig) noch antreffen konnte – vielen lieben Dank für die tollen Gespräche.

Auch dieses Jahr habe ich mir ein paar Dinge gegönnt und mit nach Hause gebracht – als Buchmesse-Mitbringsel sozusagen. Herzlichen Dank an den Argon Verlag: demnächst darf ich euch nämlich »Bullenbrüder« von Hans Rath und Edgar Rai – gesprochen von Christoph Maria Herbst – vorstellen.

Last but not least…

Ein großer Dank geht an das Buchmesse-Team, die Sicherheitsleute, Aussteller und all die fleißigen Bücherwichtel, die die Leipziger Buchmesse zu dem macht, was es ist: Ein gemütlicher Treffpunkt für alle großen und kleinen Literaturfreunde!

Ciao Buchmesse Leipzig, bis 2018! 
Ilb

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