Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Team Leseleidenschaft

Die Leseleidenschaft-Mädels
~Ilb & ~BL

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Rezension „Wir sind Cyborgs“ von Alexander Krützfeld

Verlagsinfo, Klappentext

„Dieses Buch geht unter die Haut 
„Wenn wir als Spezies überleben wollen, dann müssen wir anfangen, in neue Richtungen zu gehen.“ Tim Cannon, Grindhouse Wetware, U.S.A.
Nie war die Bindung zwischen Mensch und Maschine enger als jetzt. Schon bald werden Bauarbeiter mit Exo-Skeletten riesige Stahlträger in die Höhe wuchten, per Chip werden Nervenleiden einfach ausgeschaltet und Haustüren geöffnet werden. Schon bald könnten wir perfekt, schon bald könnten wir Cyborgs sein.
Die schöne neue Welt – ist sie wirklich so nah? Und wollen wir sie überhaupt?
Alexander Krützfeldt trifft die wichtigsten Cyborg-Pioniere und zeichnet ein Panorama von großen Hoffnungen und berechtigten Ängsten.“

Seiten: 192

ISBN: 978-3-351-05024-5

Blumenbar Verlag

Wir sind Cyborgs von Alexander Krützfeld, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blumenbar

Wir sind Cyborgs von Alexander Krützfeld, Cover mit freundlicher Genehmigung von Blumenbar

Ein spannendes Buch hat Blumenbar hier unter die Menschen gebracht. Cyborgs, wenn man diesen Begriff hört denkt man an eine Science Fiction Serie im Fernsehen, so ging es mir jedenfalls im ersten Moment.

Hier beschäftigt sich der Autor Alexander Krützfeld aber mit dem hier und jetzt. Es gibt bereits mehr Menschen die der Begriff Cyborg trifft, als man denkt. Hier kann man dann durchaus auch schon mal das eine oder andere medizinische Hilfsmittel einbeziehen, welches im Körper eines Menschen integriert wurde.

Man merkt, das der Autor eine journalistische  Ausbildung hat. Er schreibt dieses Buch in einem lockeren und flüssigem Schreibstil, aber er verpackt in den Sätzen auch jede Menge Recherche und Wissen. Mich hat es fasziniert mitzuerleben wie der Autor „echte“ Cyborgs trifft, wie es ihm gelingt sich mit den Menschen vertraut zu machen und seine Fragen zu stellen. Im ersten Moment ging mir durch den Kopf „Was sind dass denn nur für Freaks?“. Aber im Laufe des Buches ändert sich meine Sichtweise deutlich.

Der technische Fortschritt geht immer schneller und weiter, ich denke wir dürfen uns in der Zukunft durchaus mit dem Thema vertraut machen. Das man mit diesem Thema kritisch umgehen sollte, liegt für mich ziemlich Nahe, denn wie auch bei vielen anderen technischen Neuerungen kann auch hier eine Menge Unfug gemacht werden. Ich will ganz sicher nicht von meiner Krankenkasse, meinem Arbeitgeber oder sonst Irgendwem mit Hilfe eines Chips kontrolliert und gecheckt werden. Doch wie sieht es aus bei jemandem der vielleicht alleine lebt, krank ist…er könnte eventuell mit Hilfe einer direkten Verbindung via Chip eine schnelle Hilfe im Notfall erhalten… Es gibt daher auch hier wie immer und überall ein für und wieder. Sinnvoll eingesetzt und ausgebaut kann eine Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine bestimmt eine Bereicherung sein. In den falschen Händen allerdings….

Mir hat der Blick hinter die Kulissen richtig gut gefallen und das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht.

Das Titelbild hätte mich im Buchladen jetzt nicht wirklich zum näheren hinsehen verführt, aber der Titel hat es dann geschafft 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

Rezension “ Sport ist Mord“ von Petra Steps (Hg.)

Verlagsinfo, Klappentext

„Mit einem Schuss ins ewige Abseits

Winston Churchill wusste es: Sportliche Betätigung kann mitunter mordsgefährlich sein! Fußballspielen, Klettern oder Motorradrennen sorgen nicht nur für Nervenkitzel oder Krankenhausaufenthalte. Oftmals winkt im Ziel sogar der Tod.

Die deutsche Kurzkrimi-Elite hat sich den verschiedensten Sportarten auf die ihr eigene Art gewidmet. Gemordet wird bei Ballsportarten wie Fußball, Tennis oder Golf, bei Randsportarten wie Fliegenfischen oder Querfeldeinlauf, beim Reiten oder beim Kegeln. Selbst beim hochgelobten Schach oder bei der klassischen Leichtathletik ist man seines Lebens nicht sicher!

Lesen Sie, was dabei herauskommt, wenn man seinem Tauchpartner zu sehr vertraut oder wenn ausgerechnet der Nebenbuhler zum eigenen Rennstall gehört. Während man sich den etwas zu hart geratenen Schlag eines Boxers gut vorstellen kann und es nicht unbedingt verwunderlich ist, dass jemand den Segeltörn nicht überlebt, fällt es andererseits schwer, ausgerechnet bei Pole Dancing oder Pilates auf finstere Mordgedanken zu kommen.“

Seiten: 300

ISBN: 978-3-95441-263-1

KBV Verlag

 

Die Autoren: Ella Danz, Jürgen Ehlers, Kai Engelke, Romy Fölck, Carsten Sebastian Henn, Kai Hensel, Rudi Jagusch, Thomas Kastura, Christian Klier, Henner Kotte, Tessa Korber, Manfred Köhler, Regine Kölpin, Ralf Kramp, Christoph Krumbiegel, Tatjana Kruse, Bettine Reichelt, Regina Schleheck, Gunnar Schuberth, Astrid Seehaus, Roland Spranger, Petra Steps, Klaus Stickelbroeck, Christine Sylvester, Sabine Trinkaus, Rainer Wittkamp

Sport ist Mord von Petra Steps (Hg.) , Cover mit freundlich her Genehmigung von KBV Verlag

Sport ist Mord von Petra Steps (Hg.) , Cover mit freundlich her Genehmigung von KBV Verlag

 

Auch bei dieser Kurzgeschichtensammlung sind wieder super tolle Autoren mit an Bord :-)

Das Motto für diese kriminellen Kurzgeschichten lautet diesmal Sport :-) Auf 300 Seiten erleben wir die unterschiedlichsten Sportarten und ihre Tücken. Tja den Spruch Sport ist Mord kann man eben auf die unterschiedlichste Weise interpretieren…

Da ich selber für mich seit knapp einem Jahr die eine oder andere sportliche Aktivität entdeckt habe, und neben dem „Sporteln“ das lesen von Krimis meine Lieblingsbeschäftigung ist, musste dieses Buch unbedingt in mein Buchregal hüpfen.

Wie so oft bei einer Sammlung von unterschiedlichen Kurzgeschichten war es für mich auch diesmal sehr interessant zu lesen wie sich die unterschiedlichen Autoren dem Thema nähern. Von gruselig über lustig ist der Bogen gespannt. Leider hat mir nicht jede Geschichte gleich gut gefallen, aber grundsätzlich konnte mich jede einzelne in irgendeiner Weise ansprechen.

Was allen gleich ist, ist die Kunst auf wenigen Seiten eine Story zu erzählen, die rund und schlüssig rüber kommt. Hier bleiben trotzt der Kürze keine Fragen offen.

Der Beitrag von Regina Schleheck „Schwerelos“ ist mein Favorit. Ich schätze die Autorin und ihren Schreibstil. Knackig und direkt bringt sie ihre Zeilen zu Papier.

Carsten Sebastian Henn hat mit „Die Glorreichen“ auch eine super Geschichte zu diesem Band hinzu gesteuert. Da überlegt man sich ganz sicher bei der nächsten Wanderung aus wessen Flasche man ein Schlücklein nehmen möchte 😉

Tatjana Kruse zeigt in „Seniorensport für Könner“ was sie drauf hat. Knochentrocken und direkt geht es hier zur Sache.

Ich mag diese Sammlung von kriminellen Sportgeschichten. Man kann das Buch sehr gut am Stück lesen, aber es eignet sich auch dafür immer mal wieder eine Geschichte ganz gezielt nach der Sportart auszuwählen und zu geniessen 😉

Hier finde ich es sehr hilfreich, das neben dem Autor und dem Titel der Geschichte im Inhaltsverzeichnis auch die jeweilige Sportart mit angegeben wird.

Dieses Buch eignet sich wunderbar als Geschenk für das eigenen Buchregal oder für befreundete Sportler 😉

Bewertung: 5 Sterne

~BL

 

[Erfahrungsbericht] Audible – ein treuer Begleiter von uns (@audiblede)

audible begleitet uns schon seit weit vor der Zeit, als wir mit der Leseleidenschaft begannen.

Noch vor dem ersten Blogbeitrag oder dem ersten Tweet waren wir zu aller erst einmal – und das völlig unabhängig von einander – audible-Kunden. Menschen, die völlig fasziniert davon waren, dass es so einen tollen Service für „Hörbuchjunkies“ wie uns tatsächlich gibt.

2004 war audible dann auch in Deutschland verfügbar und startete mit gut 250 deutschsprachigen und rund 5.000 englischsprachigen Titeln. Wow. Das war eine Revolution. Und für mich wichtig: Das erste faire Angebot gegen illegale Tauschbörsen.

audible war wie ein wahr gewordener Traum – für die Kinder der „Hörspielkassetten-Generation“, wie uns – wo man sich Monat für Monat online und digital ein Exemplar aus einer schier unglaublich großen Anzahl an Hörspielen und Hörbüchern, für einen bezahlbaren Festpreis, legal erwerben und downloaden konnte. Das Hörbuch-/Hörspielabenteuer war in nur wenigen Klicks jederzeit erreichbar.

Seit 2004 hat sich viel getan. audible gehört inzwischen zu Amazon – ein nicht ganz unumstrittener Vorgang. Einerseits ist da der große Konzern, der plötzlich den Markt massiv mitbestimmt und in mancherlei Hinsicht nicht jeden Autor oder Verlag überzeugt. Und andererseits sind da die Endverbraucher, die inzwischen eine Auswahl von über 200.000 Titeln in mehreren Sprachen haben und sich über exklusive, meist ungekürzte Eigenproduktionen aus den audible-Studios freuen können.

Ich habe für mich entschieden, mir monatlich Unterhaltung bei audible zu gönnen und parallel dazu den Buchmarkt zu unterstützen, indem ich zusätzlich Hörbücher im lokalen Geschäft kaufe. Denn beides möchte ich nicht missen!

Doch zu letzt möchte ich erwähnen, was mich an audible neben der riesigen Auswahl so begeistert. Nein, es ist nicht nur der unschlagbare Festpreis des audible Flexi-Abos für 9,95 € (jederzeit kündbar) oder sondern die Vielzahl der Möglichkeit, die Hörspiele/Hörbücher letztendlich hören zu können. Man kann sie problemlos in iTunes oder auf den mp3-Player laden, einmal als CD brennen, in der audible App plattformübergreifend öffnen oder direkt über den Browser streamen. Letzteres liebe ich!!! Man benötigt keine zusätzliche Software und kann sofort mit dem Hörvergnügen beginnen. Und das tolle ist: alle Lesezeichen, Notizen usw. werden überall synchronisiert. Ich kann tagsüber im Browser zum Beispiel „Der Marsianer“ via Stream anhören und unterwegs mit meiner App fürs iPhone genau an der Stelle weiterlauschen, wo ich aufgehört habe.

[Screenshot]

[Screenshot] „Der Marsianer“ von Andy Weir – mit freundlicher Genehmigung von audible

Liebes audible-Team, wenn ihr das lesen solltet – einen kleinen Wunsch hätte ich tatsächlich noch: eine Integration von audible-Streaming in die Sonos-Systeme wäre die Krönung!

In dem Sinne wünsche ich euch allen ein tolles Hörvergnügen! Und wer audible nicht kennt, der sollte unbedingt den kostenlosen 30-tägigen Testmonat ausprobieren.

[Filmothek] Vorstellung maxdome

maxdome-logo

»maxdome – Entertainment auf Knopfdruck«

Noch vor Jahren ging man freitags zur ortsansässigen Videothek und suchte sich mit der besten Freundin ein Filmchen für den Mädelsabend heraus und war ganz stolz, das Video (und später die DVD) zu einem vergünstigten Preis für das ganze Wochenende zu bekommen. Mann, waren das noch Zeiten. Der angesagte, gerade auf Video/DVD neu erschienene Film war meist bereits für andere Kunden reserviert oder schon ausgeliehen und man konnte nur warten, bis man das einzige Exemplar der Videothek auch kurz sein Eigen nennen durfte.

Heutzutage geht das viel einfacher – und darüber bin ich auch verdammt froh!

Mit Video-on-Demand-Portalen kann man sich in Zeiten des Highspeed-Internet auf Knopfdruck die aktuellen Blockbuster, heiß-geliebte Serien und vieles mehr direkt und legal auf den Bildschirm holen, oder per Smartphone, Tablet bzw. Smart-TV ganz einfach mobil anschauen.

maxdome ist jetzt seit zehn Jahren eines dieser Portale, welches stets und ständig gewachsen ist und vor allem abwechslungsreiche Unterhaltung zum ausleihen und kaufen anbietet.

[maxdome Screenshot} Mein account mit den Titeln, die ich zu letzt geschaut habe

[maxdome Screenshot} Mein account mit den Titeln, die ich zu letzt geschaut habe

Ich persönlich liebe es Serien und Literaturverfilmungen zu schauen. Deswegen möchte ich euch ein paar meiner Highlights für das Wochenende empfehlen:

100 - Cover mit freundlicher Genehmigung von maxdome

100 – Cover mit freundlicher Genehmigung von maxdome

The 100 – Die Serie

Die Bücher über die 100 von Kass Morgan habe ich verschlungen!

Deswegen war es absolut klar, dass ich mir unbedingt die Verfilmung in Serienform anschauen musste und ich wurde nicht enttäuscht.

Bei maxdome gibt es „The 100“ – Staffel 1 und 2 – ein absolutes Muss für Sci-Fi- und Mystery-Fans!

 

Inhaltsangabe – ein Auszug:

„Nach einem verheerenden Atomkrieg retteten sich die letzten überlebende Menschen der Erde auf die Raumstation The Ark. Doch auch auf der Orbit-Arche geht es vor allem ums Überleben. Trotz strengem Regiment und einer Ein-Kind-Politik gehen die Ressourcen und allen voran der Sauerstoff zu neige. So entschließt man sich 97 Jahre nach dem Atomkrieg auf der Ark, 100 straffällige Jugendliche zu opfern und auf die Erde zu schicken. Diese sollen überprüfen, ob ein Leben auf dem verlassenen Planeten bereits wieder möglich wäre…“

 

The Good Wife – Serie

The Good Wife - Cover mit freundlicher Genehmigung von maxdome

The Good Wife – Cover mit freundlicher Genehmigung von maxdome

„Mr. Big“ Chris Noth trifft auf Julianna Margulies aus Emergency Room – was für eine spannende Mischung!

John Grisham brachte mich einst zu den Justiz-Dramen und seither lese und schaue ich dieses Genre gerne und liebe es, den Anwälten und Staatsanwälten über die Schulter zu schauen.

Doch bei „The Good Wife“ stehen nicht nur die Fälle im Vordergrund sondern in erster Linie die Entwicklung der Hauptdarstellerin – von der Rolle als Mutter und betrogene Ehefrau zur Staranwältin und mehr.

Auf maxdome könnt ihr von „The Good Wife“ alle sechs Staffeln genießen.

 

Inhaltsangabe – ein Auszug:

„Alicia Florrick ist die Frau des früheren Staatsanwaltes von Chicago, Peter Florrick. Anstatt Verbrecher hinter Gitter zu bringen, sitzt er aktuell jedoch selbst im Gefängnis, weil er öffentliche Gelder veruntreut und sexuelle Dienstleistungen von Prostituierten empfangen haben soll…“

 

Hier noch ein paar Literaturverfilmungen, gefunden auf maxdome:

 

[maxdome Screenshot} neu "Entertainment-Guide" mit persönlichen Empfehlungen

[maxdome Screenshot} neu „Entertainment-Guide“ mit persönlichen Empfehlungen

maxdome – „Entertainment für Dich“

maxdome macht es jetzt sogar noch einfacher, den passenden Film oder Serie zu finden. Denn bei über 50.000 Titeln verliert man doch recht schnell den Überblick. Neben der automatisierten Empfehlung, welche unter anderem auf den eigenen Favoriten und bereits gesehenen Titeln basiert, wird zukünftig ein eigenes Redaktionsteam  und sogar der ein oder andere Promi Empfehlungen für die nächsten Filme-Abend vorschlagen. Darauf bin ich echt gespannt, was es Neues zu entdecken gibt.

maxdome Fakten

  • über 50.000 Filme und Serien online verfügbar
  • jetzt neu: Entertainment-Guide mit Empfehlungen
  • funktioniert auf Smart-TV, Laptop, Tablet, Smartphone, Chromecast, Amazon Fire TV und Fire TV Stick sowie Spielkonsolen
  • Filme und Serien ausleihen oder kaufen – online streamen oder oftmals auch als Download möglich
  • das maxdome Paket ist zum monatlichen Festpreis von 7,99 € verfügbar und selbstverständlich jederzeit nach einem Monat kündbar

Neugierig geworden? Lust auf einen Filme-Abend mit deiner besten Freundin? Hast du deine Lieblingsserie letzte Woche verpasst? Suchst du nach Literaturverfilmungen zum entspannen? Dokumentationen gefällig oder doch lieber etwas Comedy zum Lachen?

Dann probiert doch maxdome einfach mal aus. Neukunden schauen einen Monat gratis  (Bitte beachtet, dass ihr innerhalb der vier Wochen telefonisch kündigen könnt. Denn im Anschluss kostet maxdome 7,99 € pro Monat – ist aber jederzeit kündbar.). Das ist ein Angebot, womit man definitiv nichts falsch machen kann.

In dem Sinne wünsche ich euch eine gute Unterhaltung und ein wunderschönes Wochenende!

Ilb

PS: Ab Mai gibt es bei Rossmann übrigens maxdome-Geschenkgutscheine zu kaufen – für alle, die jemanden (oder sich selbst) eine kleine Freude bereiten möchten.

eBook-Rezension zu „Laufen. Essen. Schlafen.“ von Christine Thürmer

Laufen. Essen. Schlafen von Christine Thürmer - Cover mit freundlicher Genehmigung vom Piper Verlag

Laufen. Essen. Schlafen von Christine Thürmer – Cover mit freundlicher Genehmigung vom Piper Verlag

»German Tourist off road – Eine Frau, drei Trails und 12700 Kilometer Wildnis«

eBook-Informationen

Autorin: Christine Thürmer
Umfang: 288 Seiten
Verlag: Piper ebooks
ISBN: 978-3-492-97383-0

Zum Inhalt

„Laufen. Essen. Schlafen.“, was für ein simpler Titel und dennoch steckt eine aufregende Geschichte und eine großartige Frau hinter den drei kleinen Worten.

Der etwas andere Erfahrungsbericht von Christine Thürmer beginnt mit einer Idee, die sich der ein oder andere vielleicht erträumen mag, jedoch nie in die Tat umsetzen würde: Christine – eine äußerst erfolgreiche 40-jährige Geschäftsfrau – kündigt ihren gut bezahlten Job, um sich eine Auszeit im Ausland zu nehmen. Und nein, es handelt sich nicht um eine angenehme, mit Wellness gespickte Sightseeing-Tour sondern Christine hat sich den Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada – sage und schreibe 4277 km Fußmarsch – als Urlaubsziel auserkoren.

Sportlich ist Christine absolut nicht und als Kind bzw. Jugendliche  fand sie wandern auch nicht sonderlich gut. Doch sie hat sich während eines USA-Aufenthaltes von anderen PCT-Hikern  inspirieren lassen und wollte selbst die Erfahrung machen, wie es ist, völlig auf sich allein gestellt, Tausende Kilometer weit durch die Wildnis zu wandern. Angespornt von ihrer Idee, beginnt Christine sich über das Internet zu informieren und ihre Wandererausrüstung nach den minimalistischen Gesichtspunkten zusammenzustellen. Sie wiegt Gramm für Gramm ab, reduziert auf das nötigste, um die besten Voraussetzungen für diesen Trip zu haben. Gedanken um die Wasserversorgung, wie Lebensmittel bärensicher aufbewahrt werden können, an welchen Stellen sie sich Care-Pakete mit bestimmten Produkten für den nächsten Streckenabschnitt zusenden lässt usw. beschäftigen Sie die letzten Wochen, bevor das große Abenteuer beginnt.

Auf der Tour von Mexiko nach Kanada ist Christine oftmals allein und trifft doch immer wieder auf bekannte Gesichter, wenn es heißt eine Wasserstelle zu finden, bei dem einen oder anderen Trail Angels etwas zu essen oder einen Schlafplatz zu bekommen oder an der nächsten Poststation sein vorausgesendete Care-Paket abzuholen.  Der Trail verlangt sehr viel von einem ab, jedoch lernt Christine die erste Regel der Hiker schnell zu schätzen: Der Trail gibt ganz viel zurück und versorgt einen mit dem nötigsten.

Auch Christine bekommt sehr viel von dem Trail zurück und zwar ein neues Lebensgefühl. Völlig banal erscheinen ihr plötzlich die weltlichen und sachlichen Dinge, wie der Job, das Auto, das Einkommen und sogar ein Dach über den Kopf zu haben. Nachdem sie den PCT  erfolgreich gemeistert hat, ist ihr eins klar geworden: Sie liebt die Freiheit, die Wildnis und ist zu einer wahren Langstreckenwanderin geworden. Der PCT war nur der Anfang – welchen sie sogar zwischen 2004 und 2008 insgesamt dreimal gewandert ist. Danach startete sie den Continental Divide Trail mit 4900 Kilometer und dem Appalachian Trail mit 3508 Kilometern. Mit purer Lebensfreude und dem „Triple Crown Award“ wurde sie belohnt – den Preis für all die Hiker, die es schafften alle drei großen USA-Trails zu wandern.

Mein Fazit

Wer bereits das Buch „Der große Trip“ von Cheryl Strayed oder die dazugehörige Buchverfilmung (die Hauptrolle besetzt durch Reese Witherspoon) kennt, der hat schon mal etwas vom Pacific Crest Trail gehört. Das schöne daran ist, dass sowohl Cheryl Strayed als auch Christine Thürmer den PCT  erfolgreich gemeistert haben und dennoch völlig unterschiedliche Gründe und Herangehensweisen an diese extreme Wanderung durch die Wildnis hatten. Dementsprechend ist für mich auch persönlich das eine Buch mit dem anderen nicht zu vergleichen, denn jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht.

Christine’s  Erzählungen sind nicht ganz so dramatisch – aber witzig, selbstironisch und wie ich finde sehr authentisch. Als „German Tourist“ hatte sie sehr schnell ihren Spitznamen unter den Hikern weg, aber sie wurde als Frau – oder gerade deswegen – sehr respektiert und sie hat sich auch behauptet und ihre Ziele erreicht. Neben den unglaublichen Landschaftseindrücken ist mir das Menschliche, was Christine erfahren hat, sehr in Erinnerung geblieben. Die eingeschworene Gemeinschaft der Thru-Hiker – die in der Not ihre letzte Ration Schokolade an jemanden abgeben, der keine Energie mehr hat. Das Lebensgefühl. Das Geld nicht alles im Leben ist und man mit viel weniger auskommt, als man denkt. Das man nur mit der richtigen Inspiration weit über sich hinaus gehen kann und plötzlich ein anderer Mensch sein kann…  Das, und das Gefühl von Fernweh, hat Christine mit ihrem Buch in mir ausgelöst.

Im nächsten Leben, mit etwas mehr Kraft, werde ich es genauso machen wie sie :-)

Meine Bewertung – 5 von 5 Sterne

Bewertung: 5 Sterne

Ilb

Rezension „Heimstadt muss sterben“ von Uta-Maria Heim

Verlagsinfo, Klappentext

„Heimstadt am Neckar ist ein Hort von Waffenhändlern und Waffenschiebern. Da regiert eine Horde hedonistischer Honoratioren. Vom Weltverbesserer bis zum Erzkonservativen sind alle irgendwie miteinander verfilzt. Was aber sagen sie dazu, dass mit Heimstadts Hilfe weltweit Kriege geführt werden? Gar nichts natürlich! Stattdessen treiben sie gehörig um: sie fasten, festen, feiern, um mit Fleiß und Vorsatz dem Stillstand zu dienen.
Bei all der kommunalen Ablenkung verschlafen sie sogar die Willkommenskultur. Zwei junge Mexikaner nutzen das aus. Aber sie haben Holger Marte, den Geschäftsführer der Gewehr- und Waffenfabrik Maurer & Beck, nicht umgebracht. Graf aber, ein knitzer Kleinverleger, kämpft gegen die Bekräftigung des Bestehenden. Gegen die normative Kraft des Faktischen. Und gegen das, was halt schon immer so war.“

Seiten: 360

ISBN: 978-3-86351-413-6

Klöpfer&Meyer

Heimstadt muss sterben von Uta-Maria Heim, Cover mit freundlicher Genehmigung von Klöpfer&Meyer

Heimstadt muss sterben von Uta-Maria Heim, Cover mit freundlicher Genehmigung von Klöpfer&Meyer

 

Ganz ehrlich?

Ich habe mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Ich habe vorher noch ein Buch von Uta-Maria Heim gelesen und ich kann daher nicht sagen ob der Schreibstil in allen Büchern so, oder ähnlich ist. Grundsätzlich mag ich es schon wenn ein Buch aus dem Rahmen fällt, vielleicht einfach so ganz anders ist. Auch verschiedene Dialekte finde ich eigentlich immer wieder sehr ansprechend, auch wenn sich die Bedeutung des einen oder anderen Wortes vielleicht erst im Laufe eines Satzes erklärt. Bei diesem Roman war es auch nicht wirklich die Verwendung von Dialekt welche mich aus dem Lesefluss gebracht hat.

Gleich bei den ersten Sätzen merkt man einen so ganz anderen Stil, und ich habe mich einfach nur sehr schwer getan in die Sprache und Ausdrucksweise der Protagonisten zu finden. Wenn der Leser diese Hürde erst einmal genommen hat und sich mit der Art und Weise vertraut gemacht hat, so kann das Lesen in diesem Fall zu einem Erlebnis werden. Allerdings muss man sich darauf einlassen können. Vielleicht braucht es dafür auch ein wenig mehr Besinnung und Muse, um alles auf sich wirken zu lassen und um die feinen Nuancen zu erspüren. Mir ist dies leider nicht immer gelungen und ich habe hier und da meine Probleme mit der Sprache gehabt. Vielleicht lag dies an meiner privat im Moment etwas schwierigen Situation, die mich leider immer wieder ein Stück weit davon abgehalten hat in das Buch einzutauchen.

Irritiert haben mich die vielen Fußnoten. Hier wird quasi zu allem und jedem eine Fußnote mitgeliefert ;-). Soll ich ehrlich sein? Irgendwann habe ich aufgehört sie zu lesen 😉 Bis mir die Fußnote auf Seite 114 dann in Auge sprang. „Danke, dass Sie sich die Mühe machen, hier nachzulesen, was die Verfasserin anzumerken hat. Ich gratuliere Ihnen! Sie sind vermutlich die oder der Einzige!“ Ab hier habe ich dann doch wieder in die Fußnoten reingelesen….

Die Protagonisten sind sehr interessant und zuweilen mehr als schrullig. Ich hatte mir anhand des Klappentextes ein wenig Hintergrundinformationen zum Leben eines Verlegers vorgestellt, diese Erwartung wurde aber nicht wirklich erfüllt. Das Leben in Heimstadt wird gut eingefangen und man kann sich schon vorstellen, das es sich so anfühlt, dort zu leben.

Dieser Roman ist für mich kein reiner Krimi, obwohl alles schon in diese Richtung geht.

Ich würde dem geneigten Leser einfach empfehlen vorab mal in das Buch rein zu lesen um sich eine eigene Meinung zu bilden. Dies ist auf keinen Fall ein Buch für mal so eben zwischendurch. Hier muss der Leser schon mit Herz und Verstand bei dem Werk sein. Wem aber der besondere Kick gefällt, der findet mit diesem Roman ganz sicher einen tollen Zeitvertreib.

Bewertung: 4 Sterne

~BL

Das Team Leseleidenschaft sucht Verstärkung

#6401157 © iStockPhoto

#6401157 © iStockPhoto

Hallo zusammen,
heute möchten wir unseren ganz besonderen Aufruf in eigener Sache nochmals an euch richten:

Wir suchen Dich, ja genau DICH!

Liebst du Literatur auch bis zum Mond und wieder zurück?

Kannst du auch keinen großen Bogen um die Buchhandlung deines Vertrauens machen und sie schließlich auch nicht verlassen, ohne einen neuen Schatz für deine Buchsammlung zu ergattern?

Musst du dein Zimmer gedanklich auch schon erweitern, weil deine vier Wände dank der tollen Bücher fast aus allen Nähten platzt?

Das Internet und die Sozialen Netzwerke sind kein Neuland für dich?

Du kommunizierst gerne und tauschst dich nach Herzenslust mit anderen aus der Buchszene über Neuerscheinungen, Autoren-News, Lesungen usw. aus?

Begriffe wie Bibliophilie, Dystopien, Protagonisten und Novitäten sind kein Fachchinesisch für dich?

Dir kribbelt es in den Fingern, sobald du die letzte Seite eines Buches umgeblättert hast, weil du unbedingt darüber berichten möchtest, was dich so sehr faszinierte oder berührte?

Dann bist du bei Leseleidenschaft in guter Gesellschaft! Wir lieben Literatur und geben dir die Möglichkeit, Teil unseres Teams zu werden. Entscheide mit, welche Bücher wir unseren Lesern als nächstes vorstellen werden und rezensiere nach Herzenslust bei uns – so viel du möchtest.

Voraussetzungen:

  • Gute Rechtschreibung und Grammatik, selbstverständlich 😉
  • Teamfähigkeit, Engagement, Kontaktfreudigkeit und Verlässlichkeit
  • Lust und Zeit, mindestens ein bis zwei Bücher pro Monat exklusiv für Leseleidenschaft.de zu rezensieren. (Zusätzliche Veröffentlichungen auf Verkaufsplattformen und/oder Buchportalen nach Absprache möglich.)
  • Ein eBook-Reader ist von Vorteil, da wir z. B. oftmals auch eBooks von Indie-Autoren im Angebot haben – denn nicht nur Bestseller sollen die Chance haben, besprochen zu werden. Siehst du das auch so?
  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Oberstes Gebot: Wir verfassen unsere Texte selbst und sind gegen jegliche Form von Plagiaten! Ebenso achten wir im Allgemeinen streng darauf, möglichen Urheberrechtsverletzungen entgegenzuwirken. Das erwarten wir auch von dir.

Wir bieten:

  • Redaktionelle Teamarbeit – du bist nicht alleine: Wir unterstützen dich, egal ob es um technische oder inhaltliche Fragen geht und wir planen gemeinsam, wer über was bei Leseleidenschaft als nächstes bloggen wird.
  • Deine buchigen Ideen sind bei uns herzlich willkommen!
  • Du bist an kein Genre gebunden und kannst dich bei uns richtig austoben.
  • Rezensionen sind nicht käuflich! Nur deine ehrliche Meinung zählt für uns.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Super! Dann schicke eine kurze Bewerbung – bitte auch mit Texten/Rezensionen, die du bereits geschrieben bzw. schon veröffentlicht hast – an team@leseleidenschaft.de und lass uns wissen, weshalb DU die perfekte Ergänzung für unser Team bist :-)

Wir freuen uns auf DICH!

P. S. Leseleidenschaft.de ist ein (Hör-)BuchBlog. Bitte „bewirb“ dich also nur, wenn du aus Spaß an der Freude rezensieren möchtest. Denn leider können wir dir kein Honorar als Gegenleistung anbieten.

eBook-Rezension „Tödliche Schlei“ von Gea Nicolaisen

Tödliche Schlei – Cover mit freundlicher Genehmigung von Midnight by Ullstein

Tödliche Schlei – Cover mit freundlicher Genehmigung von Midnight by Ullstein

Von der Physiotherapeutin zur Detektivin

eBook-Informationen

Autorin: Gea Nicolaisen
Umfang: 323 Seiten
Verlag: Midnight by Ullstein
ISBN: 9783958190665

Zum Inhalt

Hoch oben im Norden ist Lisei Marxen nun völlig auf sich allein gestellt. Ihre Familie wohnt weit weg und ihr Verlobter Bernhard ist vor kurzem bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Allein Bernhards Hund – ein Weimaraner namens Tagdieb, auch liebevoll Taggi genannt – und das geerbte große Haus sind ihr noch geblieben. Als wäre die Trauerzeit nicht schon schlimm genug, so ist Lisei auch noch kurz davor, ihren Job als Physiotherapeutin zu verlieren.
In dieser Phase wird ihr ein neuer, letzter Patient für die Cranio-Sacral-Therapie zugewiesen, der einerseits irgendwie aufregend ist, andererseits aber auch etwas mysteriös. Genau eben dieser Patient, Trajan Broncovic, ist derjenige, der tags drauf erste Hilfe leistet als Lisei von einem Unbekannten im Auto angeschossen wurde.

Und plötzlich ist Trajan eine neue Konstante in Lisey’s Leben – der im Gegensatz zu ihrer inzwischen Ex-Chefin – nach ihr zu Hause schaut, ein offenes Ohr für sie hat und sich Sorgen um ihre Sicherheit macht. Während Lisey’s Genesungsphase kommen die beiden sich freundschaftlich näher – oder ist da etwa mehr…? Nun, Lisei wird aus Trajan einfach nicht schlau und daher versucht sie sich von ihrer Trauer, Unzufriedenheit und Ungewissheit abzulenken, indem sie die Geschäfte ihres verstorbenen Verlobten endlich sichtet und mit Trajan auf Spurensuche geht, wer auf sie geschossen haben könnte.

Spätestens als ihr sehr unfreundlicher und unliebsamer Nachbar keinesfalls freiwillig aus dem Leben scheidet, wird Lisei bewusst, dass sie nicht zufällig in eine Schusslinie geraten sondern womöglich das Ziel eines Mordanschlages ist. Die Situation für die zwei „Möchtegern-Detektive“ wird sehr gefährlich und das zarte Band ihrer Freundschaft bzw. Liebe wird hart auf die Probe gestellt.

Mein Fazit
„Tödliche Schlei“ ist ein unterhaltsamer Regio-Krimi, der zur gedanklichen Tätersuche in Kappeln und Umgebung einlädt. Die Autorin Gea Nicolaisen hat das nordische Flair und Gemüt sehr gut eingefangen und in einen kurzweiligen norddeutschen Krimi zu Papier gebracht. Man tappt als Leser des Öfteren im Dunkeln und ist sichtlich erfreut, dass der Spannungsbogen bis kurz zum Schluss gehalten wird. Ich kann also dieses Buch sehr gut als „nordische“ Urlaubslektüre empfehlen!

Meine Bewertung – 4 von 5 Sterne

Bewertung: 4 Sterne

~Ilb

Rezension „Totenfreund“ von Jenna Kosig

Verlagsinfo, Klappentext

„»Dieser Geruch. Sofort schlägt mir dieser stechende Geruch in die Nase. Ein Geruch,
den ich leider allzu gut kenne und den ich
nie ganz los werde. Beißend kriecht er in die Nasenhöhlen, setzt sich auf die Zunge und wandert weiter bis in die Lungen. Obwohl er mich seit Jahren begleitet, wird mir immer noch übel davon. Er ist süßlich und metal- lisch, mit einem Hauch von Erde. Und Fäulnis. Er steckt in jeder einzelnen Pore dieses Hauses. Hat sich in jede Faser des Holzes eingenistet, wie ein Parasit in seinen Wirt. Es ist der Geruch des Todes.«

Seit dem Tod seiner Frau Lara leidet der Polizist David Westers an schrecklichen Albträumen. Nur seine kleine Tochter Mia hält ihn am Leben. Und die Tatsache, dass der Mörder seiner Frau ebenfalls tot ist.

Vier Jahre nach den schrecklichen Ereignissen wird auf einem verlassenen Bauernhof eine weibliche Leiche gefunden. Sie ist nackt. Ihr Körper ist mit dutzenden Schnittwunden übersät. Der Mord weckt schmerzliche Erinnerungen bei David. Und dann ist da noch das bizarre Detail, dass der Mörder einen Käfer in der Hand der toten Frau platziert hat.

Es folgen weitere Opfer. Und weitere Käfer. Nach und nach kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht, die darauf hindeuten, dass die Morde etwas mit Davids Ver- gangenheit zu tun haben. Als an einem der Tatorte dann DNA des längst totgeglaubten Mörders seiner Frau gefunden wird, scheint Davids schlimmster Albtraum wahr zu werden. Oder ist die Wahrheit sogar noch viel finsterer, als er es sich in seinen Träumen vorstellen kann?“

 

 

Totenfreund-CoverM

Dieses Buch wird zu Recht als Thriller gehandelt 😉

Die Autorin schickt in Ihrer Geschichte einen Ermittler ins Rennen, der in meinen Augen ein wenig aus dem gewöhnlichen Rahmen fällt. David Westers lebt nach dem Tod seiner Frau mit seiner vierjährigen Tochter alleine. Oft fühlt er sich zwischen Beruf und Vater sein hin und her gerissen. Aber als Spezialist für Serienmörder ist er unentbehrlich. Es gelingt Jenna Kosig ihre Figuren sehr menschlich erscheinen zu lassen. Besonders die Gefühlswelt von David kann sie wirklich gut rüber bringen. Auch die „Nebencharaktere“ sind schlüssig beschrieben.

Dieser Thriller hat alles was ein Thriller so braucht, üble Morde, krasse Details und tolle Ermittler.

Der Schreibstil ist flüssig und ich bin eigentlich nur so durch die Seiten geflogen. Ihre Sätze sind klar und eindeutig, die Sprache ist natürlich und nicht aufgesetzt. Dadurch fühlte ich mich immer ganz dicht am Geschehen. Immer wenn ich das Gefühl hatte dem eigentlichen Täter auf der Spur zu sein, wurde ich eines Besseren belehrt. Man hat das Gefühl sich im Kreis zu drehen um dann am Schluss mit einem Paukenschlag die Auflösung zu bekommen. Dieses Ende habe ich ganz sicher nicht erwartet.

Ich möchte hier gar nicht zu genau auf die Einzelheiten eingehen, ich finde der Klappentext bringt alle nötigen Informationen mit sich und der Leser sollte sich einfach in die Geschichte stürzen. Ein Krimi und Thrillerfan kommt hier ganz sicher auf seine Kosten :-). Gut vielleicht dürften es noch ein paar Seiten mehr sein…aber ansonsten gibt es wirklich nix zu meckern.

Ich bin auf dieses tolle Buch durch Facebook aufmerksam geworden und ich finde alle positiven Einträge dazu sind mehr als gerechtfertigt 😉

Jenna Kosig gelingt mit Totenfreund ein super Debüt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir bald mehr aus Ihrer Feder lesen dürften!

Stern_Bewertung_4-5

 

~BL

 

Rezension „Fassade“ von Michael Anderson

Klappentext

„Wen interessiert es schon, wenn in Japan ein Kind stirbt? In Deutschland sicher niemanden. Aber wenn der kleine Junge ausgerechnet aus dem Hotelfenster des deutschen Außenministers fällt, dann sieht die Sache schon anders aus. Kein Wunder also, wenn mit aller Kraft versucht wird, den Vorfall zu vertuschen. Und anfangs scheint die Rechnung aufzugehen, doch dann stirbt ausgerechnet der Medienberater des Ministers. Für die Öffentlichkeit ein tragischer Unfall, doch für Vincent Riemann, freier Journalist, der Auftakt für eine Recherche, die ihn auf die Spur eines weltweiten Pädophilen-Netzes bringt.

Eigentlich hatte Riemann den investigativen Journalismus an den Nagel gehängt, wollte nur noch Auto- und Reiseberichte schreiben und für seine Familie da sein. Doch der tote Medienberater war früher sein bester Freund und Riemann glaubt nicht an einen Unfall. Er fängt an, im Umfeld des Toten zu recherchieren und was er entdeckt, zieht ihn mehr und mehr in den Bann. Er wittert die ganz große Geschichte und merkt dabei nicht, wie er sich und seine Familie immer mehr in Gefahr bringt.

Er sammelt Indizien und Beweise in Deutschland, Japan und den USA. Doch während er immer tiefer eintaucht in ein Geflecht von sexueller Perversität, Hemmungslosigkeit und Gewalt, gerät sein eigenes Leben aus den Fugen. Plötzlich steht Riemann allein gegen einen Gegner, der versucht ihn mit allen Mitteln zu stoppen – und er ist mächtiger, als Riemann es sich je hätte vorstellen können.“

FASSADE - Michael Anderson - Thriller - V1

 

Ich bin ja eine erklärte Krimi und Thrillerliebhaberin. Und wenn dann die Geschichte auch noch in Deutschland spielt bin ich ja quasi schon am Start, ohne etwas über den Inhalt zu wissen 😉

Auch wenn wir hier bereits am Klappentext ersehen, dass wir mit diesem Buch auch ins Ausland übergreifen, so hat mich doch Titelbild und Klappentext bereits mächtig angesprochen.

Dieser Thriller hat mich über viele Stunden einfach nur erstklassig unterhalten. Es gelang dem Autor eine mehr als brisante Story zu entwickeln, in der es an nichts mangelt. Wir finden zum einen tolle und spannende Protagonisten, die in sich sehr gut ausgearbeitet sind. Man hat zu jeder Persönlichkeit immer genug Hintergrundinformationen, das man sich ein genaues Bild vom Charakter der jeweiligen Person machen kann. Schnell hat man hinter die eine oder andere „Fassade“ geblickt. Auch der Einblick in unsere mediale Welt ist gelungen. Man merkt sehr deutlich, das Michael Anderson sich im Bereich Medien recht gut auskennt.

Die Geschichte beginnt eigentlich gleich mit einem heftigen Knaller. Da stirbt ein kleiner Junge und der Leser merkt schnell das das Thema Kindesmissbrauch hier nicht nur mal am Rande angeschnitten wird. Ich persönlich finde es immer wieder sehr gut, wenn Autoren sich trauen, in ihren Büchern solche Themen aufzugreifen. Auch in Unterhaltungsliteratur kann, darf und sollte man auf bestimmte Themen aufmerksam machen! Die Art und Weise wie Michael Anderson dies hier einbringt ist mehr als gelungen. Bitte nicht falsch verstehen!!! Ich möchte damit jetzt auf keinen Fall andeuten, dass ich dieses Thema schön und lesenswert finde, ganz im Gegenteil, Kindesmissbrauch ist für mich eine der schlimmsten Straftaten überhaupt!!! Und genau deshalb finde ich es toll und mutig, das sich ein Autor damit auseinandersetzt. So überdenkt man das Thema wieder bewusster, man beobachtet seine Mitmenschen wieder ein klein wenig genauer.

Das wir als Leser im Laufe des Geschehens auch hinter die „Fassade“ der Politik blicken dürfen war für mich mehr als interessant. Hier konnte man doch schon erahnen, dass  nicht alles was an die Öffentlichkeit über die Presse gerät, immer der Wahrheit entspricht. Gut so ein klein wenig war mir das im Vorfeld schon bewusst, dass hinter vielen Personen im öffentlichen Leben etwas ganz anderes steckt, als man so denkt…

Mit Vincent Riemann hat der Autor eine sehr gute Hauptfigur entwickelt. Ich konnte als Leser viele seiner Gedankengänge nachvollziehen und habe mich gemeinsam mit ihm in den Fall verbissen.

Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und leichtgängig, so dass man das Buch gerne in einem Rutsch verschlingen möchte. Alles könnte sich im wahren Leben so abgespielt haben und das ist das erschreckendste daran. Einfach ein tolles Buch. Ach übrigens kommt die Liebe auch nicht zu kurz 😉

Für mich gab es eine „Klitzekleinigkeit“ die mich nun bewegt einen halben Stern abzuziehen. Ich möchte jetzt aber nicht Spoilern, daher fällt es mir schwer den genauen Punkt jetzt zu formulieren… Ich versuche es einfach mal zu umschreiben, es gibt einen filmreifen Showdown, der mehr als gelungen ist. Doch dann passiert noch eine Sache im privaten Bereich von Riemanns Leben, hier geht mir das eindeutig zu schnell und zu zackig…das scheint mir leider dann so doch ein wenig unglaubwürdig. Aber ich sehe das jetzt wahrscheinlich sehr kritisch und ich denke, das andere Leser mit dieser Situation vielleicht keine Probleme haben. Wie gesagt, ich jammere hier auf einem sehr hohen Niveau, das Buch hat schon alles was ein guter Thriller benötigt.

Stern_Bewertung_4-5

~BL

 

 

 

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