Über Leseleidenschaft

Leseleidenschaft ist mehr als nur ein Hobby

Leseleidenschaft ist sowohl die unendliche Begeisterung zur geschriebenen als auch zur gesprochenen Literatur. 
Leseleidenschaft ist aber ebenso der Grund, weshalb Buecherloewe ~BL und I_love_books  ~Ilb einst Freunde wurden und beschlossen, von nun an gemeinsam über die Welt der (Hör-)Bücher, eBooks und der digitalen Medien zu bloggen.

Rezensionsanfragen

Liebe Autoren & Verlage,

wir sind immer auf der Suche nach interessanter Literatur - auch gern abseits des Mainstreams - und würden uns sehr freuen, Ihr (Hör-) Buch / eBook rezensieren zu dürfen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Seiten

Rezension „Absinth Geschichten im Rausch der grünen Fee“

Verlagsinfo, Klappentext

„Absinth – Das Getränk der Künstler
Gleichsam unverzichtbare Inspirationsquelle und verlockende Falle. Diese Anthologie entführt Sie ins Reich der Grünen Fee, durch einen Strudel von Farben und Gefühlen an den Rand des Wahnsinns und über die eigene Weltanschauung hinaus. In 12 Geschichten lernen Sie die Personifizierung des grünen Getränkes kennen. Doch Vorsicht! Jedem erscheint die Fee in einer anderen Gestalt und manchmal offenbart sie sich erst beim letzten Tropfen.“

Seiten: 232

ISBN: 978-3-945045-11-4

Art Skript Phantastik Verlag

Absinth Geschichten im Rausch der grünen Fee, Cover mit freundlicher Genehmigung von Art Skript Phantastik Verlag

Absinth Geschichten im Rausch der grünen Fee, Cover mit freundlicher Genehmigung von Art Skript Phantastik Verlag

 

Absinth….vor langer Zeit habe ich ihn mal probiert 😉 Allerdings leider nur einfach mal so, ohne das dazugehörige Ritual, beziehungsweise eben einfach einen Schluck pur aus dem Glas…Ganz ehrlich, ich würde es gerne noch mal „richtig“ versuchen 🙂

Auch dieses Buch aus dem Art Skript Phantastik Verlag zeichnet mal wieder die gute Qualität aus. Das Taschenbuch ist sehr gut verleimt und man kann es wirklich immer und immer wieder zur Hand nehmen ohne das man Angst vor der „Loseblattsammlung“ haben muss. Mein Highlight ist natürlich die Farbe, ich liebe diese Grüntöne. Auf jeder Seite findet sich neben der Seitenzahl am unteren Ende auch ein kleines gezeichnetes Gläschen. Sehr filigran und schön Anzug sehen. Vor jeder neuen Geschichte ist auf einer ganzen Seite eine Absinthfontaine abgebildet. Man merkt förmlich wie viel Liebe in dieses Buch eingearbeitet wurde.

Am Anfang gibt es ein tolle Einleitung, welche uns ein wenig mit dem Absinth vertraut macht.

Und schon kann man sich dem Rausch hingeben.

14 unterschiedliche Geschichten sind hier zusammen gekommen. 14 Autoren nehmen uns mit auf die Reise.

Ich habe immer eine Geschichte pro Tag gelesen, so konnte jeder ihre Wirkung voll entfalten 😉 natürlich steht dem Genuss am Stück auch nichts entgegen! Aber meine Variante verspricht halt den „längeren“ Genuss 🙂

Wie es eben so bei verschiedenen Autoren und ganz unterschiedlichen Geschichten ist, alle sind irgendwie gut, alle sind unterschiedlich und jeder Leser wird seinen Liebling finden.

Vom Schreibstil her konnten alle Autoren bei mir punkten, so unterschiedlich die Geschichten auch sin, der Schreibstil ist immer wieder fesselnd und faszinierend.

Ich glaube dieses Buch macht sich in fast jedem Buchregal gut, und als Geschenkt eignet es sich nicht nur für Absinthfans!

 

~BL

Rezension „Acht Berge“ von Paolo Cognetti

Verlagsinfo, Klappentext

„Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.“

ISBN: 978-3-421-04778-6

DVA Verlag

 

Acht Berge von Paolo Cognetti, Cover mit freundlicher Genehmigung von DVA Verlag.

Acht Berge von Paolo Cognetti, Cover mit freundlicher Genehmigung von DVA Verlag.

 

Zuerst möchte ich hier über das wunderschöne Cover sprechen. Auf dem Bild hier kommen die Details leider so gar nicht wirklich zur Geltung. Der Einband fühlt sich toll an, so strukturiert und weich. Der Sternenhimmel über den Bergen leuchtet den Betrachter so richtig an. Ein Schmuckstück welches sich nicht nur im Buchregal verstecken sollte! Meines steht quer im Regal damit man das Titelbild bewundern kann 🙂

Ich habe vorher noch kein Buch von Paolo Cognetti gelesen, auch bin ich noch nie in den Bergen gewesen.

Dieser Roman ist in einer sehr schönen und angenehmen Sprache verfasst und hat mir einen kleinen Einblick in die Berge ermöglicht. Aber dieses Buch ist einfach noch so viel mehr.

Eingeteilt in drei verschiedene Teile, „Berge der Kindheit“ , „Haus der Versöhnung“ und „Winter eines Freundes“ erlesen wir das Leben von Pietro. Wir begleiten die Hauptfigur durch die Kindheit in das Erwachsen werden. Teilweise leise und sanft, zuweilen geht es aber doch laut und turbulent einher.

Für mich hat sich das Buch nicht mal so einfach nebenbei lesen lassen, ich habe gemerkt dass ich mich schon ganz und gar darauf einlassen muss und möchte. Sonst stört mich nicht, wenn der Fernseher an ist, oder mein Mann nebenbei ein Computerspiel spielt. Bei Acht Berge war mir Stille und alleine sein irgendwie ganz wichtig.

In jedem Abschnitt kommt man Pietro etwas näher, jeder Abschnitt ist ein wenig intensiver. Ich habe aus dem Buch so viel herausgelesen…Liebe, Familie, Freundschaft und dann ging es ganz tief rein…

Am Ende habe ich noch lange über das Werk nachgedacht.

Was habe ich mitgenommen?

Man muss seine Zeit nutzen und versuchen das Beste aus seinem Leben zu machen.

Familie ist ein hohes Gut und man sollte versuchen so viel und so gut wie möglich beisammen zu sein.

Ohne Freunde ist das Leben nicht wirklich toll.

Oft kommt es anders, wie man es sich wünscht und doch ist vieles vielleicht genau so richtig.

Ich möchte dieses Buch wirklich sehr gerne empfehlen, es ist inhaltlich und optisch eine wahre Augenweide.

 

~BL

 

Hörbuchrezension “ Das Imperium der Ameisen“ nach H.G. Wells

Verlagsinfo, Klappentext

„“Seit die Menschen damit begonnen haben, den Regenwald aus reiner Gier Stück für Stück zu vernichten, glauben viele hier, dass sich die Natur eines Tages rächen wird. Dass der Regenwald ein Wesen erschaffen wird, das die Menschen für ihren Frevel bestrafen wird.“

Gerilleau

Basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von H.G. WELLS erzählt OLIVER

DÖRING mit diesem Mystery-Thriller eine ebenso spannende wie furchterregende Geschichte – und zeigt einmal mehr, wie zeitlos WELLS‘ visionäres Werk bis heute ist.“

 

Spieldauer: 56.09 Minuten

ISBN: 0602557140552

Sprecher: Julien Haggége, Carlos Lobo, Douglas Welbat, Boris Tessmann, Oliver Stritzel, Daniel Montoya

sowie Julia Kaufmann, Robert Frank, Natascha Geisler, Martin Baden, Marcus Staiger und Joachim Kerzel

 

Wahnsinn!!!

Dieses Hörspiel ist ein Hörgenuss vom Feinsten! Die Effekte, die Sprecher und die Geschichte gehen eine wunderbare Verbindung ein.

Das Imperium der Ameisen ist bereits die Zweite Geschichte aus dem fantastischen H.G. Wells Universum, die von Oliver Dring und Folgenreich umgesetzt wurde. Den Anfang machte die  Zeitmaschine Teil eins und zwei. Ich habe für mich aber mit diesem Hörspiel angefangen und werde die Zeitmaschine als nächstes in meinen Player legen 🙂

Dieses Hörspiel ist nach einer Kurzgeschichte von H. G. Wells entstanden. Dabei muss man beachten, dass diese Kurzgeschichte zum ersten mal 1905 veröffentlicht wurde.

Ich hätte gerne die original Kurzgeschichte von H.G. Wells gelesen, muss aber gestehen, dass ich sie noch nicht aufgestöbert habe, aber ich bleibe am Ball. Zu gerne möchte ich wissen in wie weit sich Oliver Döring hier am Original orientiert hat.

Das Hörspiel beginnt mit einer sehr erschreckenden Szene die ziemlich abrupt endet…zum Ende des Hörbuches erklärt sich diese Szene dann. Wir dürfen Lukas Holroyd in den Dschungel von Peru begleiten, er wird von seinem Vorgesetzten quasi gedrängelt sich auf diese Reise zu begeben. Er soll dort nach einem vermissten Kollegen suchen. Eigentlich ist Lukas nicht wirklich glücklich mit dieser Reise, aber was soll er machen, er muss sich dem Willen des Chefs beugen.

Gut das es keine „Geruchsübertragung“ bei Hörspielen gibt 😉 ich habe die Märkte Perus durch die gute sprachliche und Gebräuchliche Umsetzung richtig vor mir gesehen. Dieses Kopfkino wurde zuvor bereits durch die Autofahrt durch die Berge mehr als nötig 😉 angeregt. Als Hörer ist man definitiv mitten in der Geschichte! Die Geräusche sind gut gewählt und fügen sich wirklich sehr stimmig in die Geschichte ein. Es gibt nichts schlimmeres als ein tolles Hörspiel bei dem die Geräusche schlecht eingebaut wurden.

Wenn ich mir überlege wie aktuell diese Geschichte eigentlich ist, das ist wirklich der Wahnsinn. So viele heute präsente Themen wurden hier verarbeitet. Auf der eine Seite haben wir die Forschungsarbeit an Pflanzen und Tieren die vielleicht neue Medikamente hervorbringen können. Die Vernichtung des Regenwaldes klingt mit an und dann nicht zu vergessen der utopische  Aspekt, dass sich die Tiere gegen uns Menschen auflehnen.

Super gute Unterhaltung auf ganzer Linie, Kopf Kino vom Feinsten!!!

Ich kann dieses Hörspiel wirklich nur wärmstens empfehlen!!!

~BL

Hörbuchrezension „Strom auf der Tapete

Verlagsinfo, Klappentext

„Ron Robert hat keinen Plan. Das ist der Plan. Logisch. Aber er hat ei altes Foto aus der Küchenschublade, das ihm helfen soll, seinen Vater zu finden. An seinem Geburtstag fahren er und seine geheimnisvolle Klassenkameradin Clara, die im Rollstuhl sitzt, in einem Cabrio los. Clara will nach Berlin, auf ein Konzert. Stattdessen landen sie in einem gottverlassenen Dorf an der polnischen Grenze…“

Sprecher: Steffen Siegmund

Spieldauer: 235 Minuten

ISBN: 978-3-945709-50-4

Strom auf der Tapete von Badey/Kühn, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hörcompany

Strom auf der Tapete von Badey/Kühn, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hörcompany

 

Was für ein tolles Hörbuch!

Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich  mit Andrea Herzog von der Hörcompany über dieses Hörbuch unterhalten und sie hat mich mit Ihrer Begeisterung für dieses Hörbuch fasziniert. Dieses Hörbuch muss gehört werden 😉

Ich bin mit großen Erwartungen an das Hörbuch heran gegangen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!

Es war mein erstes Hörerlebnis mit Steffen Siegmund. Ein Hörbuch steht und fällt mit dem Sprecher! Hier kann ich mich nur positiv äussern. Seine Stimme ist sehr gut verständlich, es gelingt ihm die verschiedenen Situationen gut abzugrenzen.

Die Geschichte an sich ist sowohl tragisch, traurig und ebenso urkomisch und lebensfroh. Alles auf einmal und noch viel mehr!

Ron Robert Ranke wird 16, an seinem Geburtstag ist sein größter Wunsch zu erfahren wer sein Vater ist.  Allerdings kommt seine Mutter Peggy diesem Wunsch nicht wirklich nach, überhaupt scheint Ron Robert eher auf sich selbst gestellt zu sein. Als „Icherzähler“ führt er uns durch die Geschichte. Eine besondere Figur ist die  Bushaltestellenkönigin und überhaupt gelingt es den beiden Autorinnen ihre Protagonisten sehr tiefgründig und nachhaltig wirkend anzulegen. Das Buch ist eigentlich für Jugendliche ab 14 Jahre ausgelegt, das passt in meinen Augen sehr gut, aber auch alle älteren Hörer werden ihre Freude an dem Stück haben.

In den ersten Minuten hat mir Ron Robert eigentlich nur furchtbar leid getan und ich hätte ihn einfach gerne mal fest in den Arm genommen, aber im Laufe der Geschichte gab es dann auch immer wieder die lustigen Momente, die tragischkomischen Situationen, die einem das Lächeln auf das Gesicht zaubern. Als Ron Robert sich mit seiner Klassenkameradin Clara zusammen auf eine irre Reise begibt, nimmt die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt auf. Auch wenn Clara im Rollstuhl sitzt, sie hat sich nicht aufgegeben und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Eigentlich will Clara auf ein Konzert, aber schlussendlich machen sie sich dann doch auf die Suche nach Ron Roberts Wurzeln.

Dieses Hörbuch hat mich umgehauen, eine Empfehlung auf ganzer Linie.

~BL

 

 

 

Rezension „Warte, ich komme mit…“ von Andreas Eikenroth, Katarina Friese

Verlagsinfo, Klappentext

„Grüne Hügel, stille Wälder Rundwanderungen in Mittelhessen
Über bunte Wiesen streifen, an verträumten Bächen entlang, Burgen und Schlösser entdecken, tief durchatmen und genießen − dazu laden Katrina Friese und Andreas Eikenroth mit ihrem Wanderbuch „Warte, ich komme mit … Sinnliches Rundwandern durch Mittelhessens Natur“ (Edition Limosa) ein. Ihr Buch kombiniert zertifizierte Premiumtouren und traditionsreiche Klassiker mit ganz unbekannten, von den Autoren erprobten Wandervorschlägen durch Mittelhessen.
Neben dem kompakten, rucksacktauglichen Format und den detailliert beschriebenen Routen-Geheimtipps überzeugt dieser außergewöhnliche Wanderführer mit seiner opulenten Bebilderung, sehr schönen Fotos und seinen individuellen Karten. Leckere Picknickrezepte und kleine Geschichten runden die Lust am Erkunden ab. So lässt sich eine Region erwandern, die neben geheimnisvollen Wäldern und weiten Tälern mit mittelalterlichen Städtchen, Burgen, Schlössern und Relikten aus der Keltenzeit lockt.
Für Liebhaber sanfter Naturnähe, Stille und herrlicher Aussichten ist dieses Wanderbuch eine Inspiration. Reizvoll zu jeder Jahreszeit, bestätigen die 20 Touren-Vorschläge, was schon Goethe wusste: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“.
Katrina Friese, Andreas Eikenroth
Warte, ich komme mit …
Sinnliches Rundwandern durch Mittelhessens Natur“

Seiten: 144

ISBN 978-3-86037-652-2

Edition Limosa

 

 

Der Verlag edition limosa hat mich mit „Warte, ich komme mit…“ auf dem richtigen „Fuss“ erwischt 🙂

Dieses Buch verspricht sinnliches Rundwandern durch Mittelhessens Natur.

Ich bin ein hessisches Mädel und es stimmt, vor „meiner“ Haustür ist es wirklich schön!

Alleine das Format dieses Büchleins ist klasse, die Größe entspricht ungefähr der eines normalen Taschenbuches, aber es ist an der kurzen Seite gebunden.

Insgesamt werden 20 verschiedene Touren durch Mittelhessen vorgestellt. Alsfeld und Lauterbach sind in m einer unmittelbaren Nähe, aber auch viele der anderen aufgeführten Orte kenne ich eigentlich recht gut. Auf Seite 6 findet sich ein Inhaltsverzeichnis und auf Seite 7  ist eine kleine Karte in der die Torpunkte mit einem Sternchen eingezeichnet wurden. So kann man sich im Vorfeld schon mal einen guten Überblick verschaffen.

Jede Tour wird auf mehreren Seiten ausführlich vorgestellt, immer auf der „ersten“ Seite finden wir ein kleines Kästchen mit Fakten. Dort steht auch immer die Länge der Tour und der Startpunkt. Tolle Bilder unterstützen die Tourbeschreibung. Mein Highlight sind die Rezepte, die bei einigen Touren eingefügt wurden. Hier gibt es typisch hessisch 😉 Zum Beispiel auf Seite 33 „Handkes per asperto“. Lecker kann ich da nur sagen 🙂 Aber auch das überregionale ist natürlich mit dabei, Seite 41 „Weltreisebällchen“ Mit den vielen schönen Rezepten ist der Reiseproviant gesichert ! Auch die eine oder andere Verhaltensregel wurde untergebracht, auf Seite 83 lernt der Wanderer wie er mit der heimischen Tierwelt umgehen sollte.

Dieses Büchlein mit dem schönen Format ist wirklich ein guter Begleiter.

Gerade jetzt wo man schon mal an das eine oder andere Geschenk für Weihnachten denkt 😉 da freut sich der Beschenkte bestimmt sehr!

 

 

~BL

 

Rezension „HALLERVORDEN Ein Komiker macht Ernst“ von Tim Pröse

Verlagsinfo, Klappentext

„»Ich bin privat ein scheuer Mensch. Der Autor Tim Pröse hat es geschafft, mich zu öffnen. Manche Dinge, nach denen er mich gefragt hat, überraschten mich. Nicht nur seine Fragen, sondern auch meine Antworten. Einiges, was ich im Leben tat, und vor allem warum ich es tat, war mir zuvor selber nicht so klar.« (Dieter Hallervorden) »Palim, palim!« – Als Didi hat er Generationen von Fernsehzuschauern zum Lachen gebracht. Und sich jahrzehntelang danach gesehnt, mehr als „nur“ Komiker sein zu dürfen. Mit über 70 Jahren, wenn die meisten Menschen längst in Rente sind, übernahm Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater in Berlin. Und in den letzten Jahren überraschte er viele Millionen Kinozuschauer als Charakterdarsteller in »Sein letztes Rennen« oder »Honig im Kopf«. Tim Pröse hat sich auf die Spuren dieses Werdegangs begeben. Für sein biographisches Porträt hat er Hallervorden lange begleitet und zahlreiche Gespräche mit ihm geführt – ebenso mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn, mit Weggefährten, Freunden und prominenten Kollegen. Er hat Hallervorden auf dessen privater Insel in der Bretagne besucht, auf die sich der Künstler seit Jahren regelmäßig zurückzieht. Entstanden ist eine stark erzählte und persönliche Annäherung an den empfindsamen und selbstkritischen Menschen Hallervorden. Ein besonderer Blick auf einen außergewöhnlichen Lebensweg und ein Buch, das eine der größten Fragen beantwortet: Wie wird man einfach nur man selbst?“

Seiten: 256

ISBN: 978-3-455-00159-4

HoCa – Sachbuch

Hoffmann und Campe

 

HALLERVORDEN Ein Komiker macht Ernst von Tim Pröse, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hoffmann und Campe

HALLERVORDEN Ein Komiker macht Ernst von Tim Pröse, Cover mit freundlicher Genehmigung von Hoffmann und Campe

 

Dieter Hallervorden ist ein Held aus meiner Kindheit. Ich kann mich noch gut an viele gemeinsame Fernsehabende im Kreise der Familie erinnern. Damals sass man mit den Eltern und der Großmutter im Wohnzimmer und schaute sich Nonstop Nonsens an. Auch als Kind hat man die Späße meist verstanden und es wurde mit der ganzen Familie gelacht.

Das legendäre Palim, Palim ist mir immer mal wieder im Sinn.

Über die Jahre habe ich Dieter Hallervorden dann aber doch aus den Augen verloren. Ich muss gestehen dass ich weder „Sein letztes Rennen“ noch „Honig im Kopf“ bisher gesehen habe. Ich habe aber von wirklich sehr vielen Bekannten nur das Beste von seiner Schauspielerischen Leistung in beiden Filmen gehört. Ich bin leider nicht so der Typ für „Filme ansehen“ ich lese eben lieber 😉 aber ich kann mir nach diesem Buch jetzt gut vorstellen mir beide Filme mal anzusehen.

Dieter Hallervorden scheint ein „schwieriger“ Mensch zu sein. Das konnte man auch immer mal in der Presse lesen. Um so faszinierender war für mich der Prozess der Annäherung von Autor und Dieter Hallervorden.

Überhaupt finde ich die Arbeit von Tim Pröse mehr als gelungen. Sein Schreibstil ist angenehm und doch fesselnd. Ich habe bisher noch nicht viele Biografien gelesen,  dunkel kann ich mich an eine Biografie von David Garrett erinnern, aber das ist schon eine Weile her. Tim Pröse gelingt es den Menschen Dieter Hallervorden ganz und gar zu zeigen. Hier werden alle Facetten aufgezeigt und das sind eben nicht immer nur die Guten Seiten sondern auch die unnahbaren Momente oder die unbeherrschten Ausbrüche von Dieter Hallervorden. Allerdings gelingt es dem Autor auf  einmaliger Weise sämtliche Gesichter zu zeigen, dass dem Leser auch der unbeherrschte Hallervorden irgendwie sympathisch erscheint. Zumindest konnte ich einige seiner Wesenszüge schon sehr gut nachvollziehen.

Durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch wirklich sehr flüssig weg.

In jedem der Kapitel wird eine andere Seite von Hallervorden vorgestellt. Immer wieder wurden Fotos eingefügt, die zum Teil sehr Privat wirken. Einige Passagen im Buch sind in Form eines Interviews, so etwas liest sich nicht immer so gut, aber hier muss ich sagen dass es sehr gut zu dem Gesamtkonzept passt.

Dieses Buch war für mich in vielen Momenten eine Zeitreise in meine Kindheit, viele Momente und Situationen mit meiner Familie sind mir nach so vielen Jahren wieder in den Sinn gekommen und haben mich erfreut. Dieses Buch war in vielen Momenten ein Wegweiser wie man als Mensch mit sich und seinen „Lieben“ umgehen kann. Dieses Buch hat mir gezeigt das ein Leben meist mehr bietet, als es auf den ersten Blick so zeigt.

Auch ich hatte vor diesem Buch, immer nur den „lustigen Didi“ im Kopf, dies hat sich nach der Lektüre nun gewandelt und man sieht den ganzen Menschen nun viel klarer vor sich.

~BL

Rezension „Tickende Zeitbombe“ von Elke Schwab

Verlagsinfo, Klappentext

„Während seiner Arbeit verunglückt der Hausmeister eines Saarbrücker Fitnesscenters tödlich …

Als kurz darauf die dortige Putzfrau spurlos verschwindet, suchen die beiden Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg das Studio auf und werden bei der Gelegenheit Mitglied. Doch kaum haben die zwei mit ihrem Training begonnen, geschieht etwas Unerwartetes: Alle Anwesenden, samt der Kommissare, werden als Geisel genommen. Die Forderungen sind nur schwer nachvollziehbar und noch schwerer zu erfüllen. Aber die Geiselnehmer bleiben hartnäckig. Als eine Geisel erschossen wird, droht die Situation zu eskalieren. Die Geiselnehmer scheinen der Polizei überlegen zu sein …“
Seiten: 341
ISBN: 978-3-96079-029-7
solibro
Tickende Zeitbombe von Elke Schwab, Cover mit freundlicher Genehmigung von solibro

Tickende Zeitbombe von Elke Schwab, Cover mit freundlicher Genehmigung von solibro

Das die Autorin seit geraumer Zeit den Fitnessport für sich entdeckt hat ist mir bekannt 😉 Immer wieder sieht man tolle Bilder über ihren Facebook Account 😉
Nun mache ich mir aber doch schon ein wenig Gedanken, dass sie ihre beiden Helden Lukas und Theo mal eben so in einen Fall mit einem Fitness Studio wirft…Ich hoffe doch sehr, dass es da keine Parallelen gibt 😉
Übrigens gefällt mir das Cover ausgesprochen gut. Farblich gut gewählt und der Ausschnitt vom Gesicht mit dem Handtuch davor…passt!
 Ich bin mittlerweile ein großer Fan von den beiden Ermittlern. Sie sind schon mal besonders und passen nicht wirklich in eine Schublade, gut ab und an können die beiden schon nerven 😉 aber irgendwie will man dann doch immer wieder mal mit den beiden „ermitteln“. Daher habe ich mich sehr gefreut, das Elke Schwab die Zwei wieder agieren lässt. Der Schreibstil ist schon immer gut gewesen, aber ich empfinde die Art und Weise wie die Autorin schreibt mit jedem Band ein wenig flüssiger und stimmiger.
Die Handlung spielt überwiegend in einem Fitness Center und man merkt sehr wohl, dass die Autorin sich in solchen Lokalitäten gut auskennt.
Es gibt einen tödlichen Unfall und eine Putzfrau verschwindet, ob dies ein Fall für die Ermittler ist? Egal, Lukas und Theo wollen sich einfach mal im Studio umschauen und da Lukas den Betreiber von Früher kennt und beiden ein wenig sportliche Betätigung nicht schaden sollte, ist ein Vertrag schnell abgeschlossen.
Auf dem Weg zur ersten Trainingseinheit können die beiden auch noch Staatsanwalt Helmut Renske zum mitkommen überreden. So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Noch nicht richtig i Training stürmen Geiselnehmer das Studio. Lange Zeit bleibt unklar was für ein Hintergrund die Geiselnahme hat. Gut das die Polizei die Forderungen der Geiselnehmer erfüllen kann, so scheinen alle in Sicherheit zu sein.
Allerdings täuscht die Ruhe, die Ereignisse überschlagen sich…
Mich konnte Elke Schwab einmal mehr überzeugen. Ich mag Ihre Protagonisten, auch wenn sie nicht alle genormt und einfach daher kommen. Der Spannungsbogen ist durchgängig hoch und das Ende in meinen Augen stimmig.
Man kann dieses Buch ganz sicher lesen, ohne die anderen Titel zu kennen, in denen die beiden Ermittler auftauchen. Allerdings finde ich es auch nicht schlecht die Titel der Reihe nach zu lesen.
Auf unserem Blog sind alle Rezensionen zu den vorherigen Titeln zu finden 😉 einfach Elke Schwab in das Suchfeld eingeben und los gehts 😉
~BL

Rezension „111 Orte in Osthessen und in der Rhön, die man gesehen haben muss“ von Tim Frühling

Verlagsinfo, Klappentext

„Ein Gebirge, drei Bundesländer! Entdecken Sie die Schönheit des Landes der offenen Fernen mit seinem Wechsel aus dichten Wäldern und lichten Weiden. Früher bettelarmes Bauernland, zieht das Biosphärenreservat heute Naturliebhaber aus ganz Deutschland an. Der Bischofssitz Fulda, die Festspielstadt Bad Hersfeld, das Staatsbad Kissingen und die Theaterstadt Meiningen rahmen das grüne Herz Deutschlands ein. Beiderseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gibt es viel zu entdecken!“

Seiten: 240

ISBN 978-3-7408-0127-4

emons

111 Orte in Osthessen und in der Rhön, die man gesehen haben muss von Tim Frühling, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

111 Orte in Osthessen und in der Rhön, die man gesehen haben muss von Tim Frühling, Cover mit freundlicher Genehmigung von emons

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit Tim Frühling als Gast in meinem „Lieblingsbuchladen“ live und in Farbe erleben zu dürfen.

Eine Lesung mit Tim Frühling ist immer eine tolle Angelegenheit!

Ich durfte bereits einige Krimilesungen verfolgen und bin immer wieder hellauf begeistert, mit welch einem Humor der Autor hier agiert. Immer wieder spannend und lustig gleichzeitig 😉 Nun gut , er ist halt Profi 😉 spannend und lustig bringt er ja auch regelmässig die neuesten Wettertrends an Frau und Mann, aber hier gefällt mir nicht immer so gut, was er mir das so zu erzählen hat. Naja, aber für das kommende Wetter kann er auch nicht wirklich was, das muss er wie wir nehmen wie es kommt….

Diesmal hat der Autor keinen Krimi für uns mitgebracht, sondern er durfte sich in der schönen Serie „111 Orte in…“ verwirklichen.

Mein Zuhause 🙂

111 Orte in Osthessen und in der Rhön die man gesehen haben muss

Ich liebe das grüne Cover, es ist mein Lieblingsgrün, und auch wenn die Rhönhilde die falschen Beine hat 😉 ist es super. Tim Frühling hat die Lesung auch mit diesem Hinweis eingeleitet. Er wusste auch schon zu berichten, dass bei der zweiten Auflage dieses Bild gegen ein korrektes Bild eines Rhönschafes ausgetauscht wurde 😉

Für mich ist es der Erste „111 Orte…“ Titel und ich muss sagen mein Interesse an den anderen ist geweckt.

Diese Serie ist schon sehr aussergewöhnlich und beschäftigt sich mit den besonderen Orten. Nicht die Stellen, die man in jedem handelsüblichen Reiseführer zu sehen bekommt sind gefragt, sondern die oft unbekannten Ecken, die speziellen Plätze auf die man mal mehr mal weniger stolz ist.

Jeder Ort wird auf genau einer Seite vorgestellt, laut Autor gibt es auch eine bestimmte Zeichenanzahl die eingehalten werden sollte. Ist bestimmt nicht immer ganz einfach innerhalb dieser Begrenzung einen guten Text hinzu bringen. In diesem Fall kann ich nur sagen, dass es Tim Frühling definitiv gelungen ist.

Den einen oder anderen vorgestellten Platz kenne ich eigentlich sehr gut, aber man sieht es dann doch noch mal ganz anders 🙂 Viele Orte kannte ich nur grob vom hören und sagen, werde es nun aber bei Gelegenheit ganz sicher ändern und eine kleine Reise durch meine Heimat in Angriff nehmen.

Richtig gut sind auch die Bilder geworden, die für diesen Band von Tim Frühlings Mutter gemacht wurden.

Bei der Lesung hat Tim Frühling auch auf Seite 180 halt gemacht. Das geteilte Haus (Philippsthal) hat viele Kindheitserinnerungen in mir geweckt. Dieser Ort wurde mit eigentlich jedem Familienbesuch angefahren. Immer wieder wurde über die Brücke geschaut, wir sahen die Menschen im Wachturm. Als Kind habe ich immer wieder gewunken und es nicht verstanden, das die Männer dort oben nicht zurückgewunken haben 🙁 Heute ist diese Zeit Gottseidank schon lange Geschichte. Hier und da fahre ich mit meinem Mann die Straße vor dem „geteilten“ Haus lang, immer wieder wandert der Blick zum Haus und zur Brücke.

Ich mag dieses Buch auf ganzer Linie und blättere immer wieder gerne darin. Die Art und Weise wie Tim Frühling die besonderen Plätze beschreibt ist schön, zum Teil auch witzig und immer wieder detailreich.

Bei mir werden nun nach und nach auch andere Titel der 111 Orte einziehen, die Auswahl ist ja wirklich groß.

 

~BL

Rezension “ Totes Gleis“ von Ulrich Stoll

Verlagsinfo, Klappentext

„West-Berlin, Sommer 1988. Der Fernsehreporter Lucas Hermes steht beruflich und privat vor dem Aus. Um wieder ins Geschäft zu kommen, braucht er dringend einen Knüller. Als innerhalb von wenigen Tagen drei Menschen bei Bombenanschlägen ums Leben kommen, beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren. Für Hermes steht bald fest, dass die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Doch als mehrere Zeugen sterben und seine Mitstreiterin, die attraktive Journalistin Anna Rademacher, entführt wird, zeigt sich, dass weit mehr hinter der Sache steckt.“

Seiten: 384

ISBN: 978-3-89809-547-1

be.bra

Totes Gleis von Ulrich Stoll, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra

Totes Gleis von Ulrich Stoll, Cover mit freundlicher Genehmigung von be.bra

 

Dieser Krimi von Ulrich Stoll hat mich gefesselt.

Eigentlich mag ich es ja eher, wenn mir die Hauptfigur sympathisch ist, dies kann ich hier bei Lucas Hermes nicht wirklich für mich sagen. Und doch ist diese Figur sehr interessant und spannend.

Lucas Hermes ist obdachlos, auf der Suche nach „Der Geschichte“  muss er ganz schön rotieren. Er improvisiert, schläft verbotener Weise am Abstellplatz seiner Möbel, ergaunert sich etwas Geld für das tägliche Überleben, alles in allem kein strahlender Held. Und plötzlich scheint sie da, die Geschichte, die erzählt werden muss!

Innerhalb weniger Tage sterben drei Menschen bei Bombenanschlägen, für Lucas steht schnell fest, das die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Gut dass er einen Informanten bei der Polizei hat. Kriminalhauptkommissar Klamm ist dem Informationsaustausch mit Hermes nicht abgeneigt und so profitieren eigentlich beide von diesem Arrangement.

Der Schreibstil von Ulrich Toll ist sehr fesselnd und flüssig. Dadurch wollte ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen, immer weiter lesen um schnell zu wissen wie es weiter geht 😉 Der Spannungsbogen ist in meinen Augen gut und stetig ansteigend.

Am meisten haben mich die „Grenzübertritte“ fasziniert. Ich selber bin leider erst lange nach der Wende zum ersten mal in Berlin gewesen, daher kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Und doch scheinen mir diese Details sehr stimmig und gut recherchiert.

Bis zum Schluss ist mir der gute Lucas nicht wirklich näher gekommen. Aber das hat dem guten Krimi keinen Abbruch getan. Die Geschichte ist wirklich sehr spannend aufgebaut und auch das Ende passt.

Bodenständig, stimmig und gut!

 

~BL

Frankfurter Buchmesse 2017

Auch ich möchte Euch nun endlich einen kleinen Messebericht abgeben 😉

Sie so oft waren es einfach wunderschöne Stunden inmitten vieler toller und schöner Bücher. Es gab einige nette Gespräche mit den Verlagsmitarbeitern, auch wenn ich ja diesmal gänzlich unvorbereitet in die Messe gestartet war. Einen einzigen „offiziellen“ Termin hatte ich am Donnerstag vereinbart. Dort traf ich eine Mitarbeiterin vom Hoffman und Campe Verlag mit der ich bisher immer nur über Mail Kontakt hatte. Schön wenn sich dann ein nettes Gespräch am Stand ergibt, vielen Dank noch mal 🙂

 

Ansonsten gab es das übliche Getümmel und Gedränge all der Buchliebhaber, die wie immer nicht nur am „offenen“ Samstag reichhaltig unterwegs waren. Leider habe ich dieses Jahr keine befreundeten Blogger getroffen 🙁 Aber das wird im nächsten Jahr bestimmt nachgeholt! Da gibt es dann schon feste Pläne vorab Termine zu machen 😉

Dafür habe ich mich diesmal einfach mal treiben lassen und dadurch die eine oder andere Begegnung erlebt.

Unter anderem habe ich mich gefreut, dass ich noch rechtzeitig, der lieben Elke Pistor über den Weg gelaufen bin 😉 so konnte ich dann auch meine Makrönchen abstauben und einen lieben Drücker 🙂

Tatjana Kruse fuhr die Rolltreppe rauf, ich runter. Ein Kuscheln war damit leider nicht drin, aber ein schnelles Gespräch ging schon 😉 Auch wenn uns die Menschen vor und hinter uns so seltsam angesehen haben, mir hat gefallen!

Am Stand von Hoffman und Campe entdeckte ich Ulrich Wickert. Ein beeindruckender Mensch.

Das waren meine Eindrücke vom Donnerstag. Der Tag ging einfach wieder viel zu schnell rum. Aber es stand ja noch die Heimfahrt mit dem Zug an. Wie immer hatte Anja alles wunderbar vorbereitet und organisiert. Wenn ich schon lange nicht mehr wusste ob wir rechts oder links laufen mussten, hat sie wie immer den Durchblick. Vielen Dank liebe Freundin, dass Du die „technischen“ Dinge immer so gut im Griff hast 🙂

Am Samstag morgen ging es dann mit dem Bus los. Mal wieder hat meine „Haus und Hofbuchhandlung“ die Hoehlsche Buchhandlung einen Bus organisiert und so hiess es einsteigen und wohlfühlen. Die Fahrt verlief reibungslos und man konnte zusehen wie sich der Nebel verzog um die Sonne dann pünktlich in Frankfurt scheinen zu lassen. Leider gab es dann einen kleinen Stau beim Einlass, hier gab es dann doch einige Engpässe bei den Taschenkontrollen. Aber auch das war in einer noch zu ertragenden Zeit erledigt und so konnte es erneut ins Messegestöber gehen.

Ganz ehrlich? Mir ist Halle 3.0 einfach viel zu voll am Samstag, daher habe ich mich dann doch meist in 3.1 und den Hallen 4 rumgetrieben. Als ich auf der schönen Freifläche vor den Hallen meine leckere Linsensuppe verspeist habe, wunderte ich mich über eine Schlange die von einem Ende der Halle § bis zum anderen Ende reichte. Wer mag da wohl kommen? Später im Bus habe ich dann mitbekommen dass Joey Kelly und Till Lindemann der Frontman von Rammstein, für eine Signierstunde da sind. Schade den Frontmann von Rammstein hätte ich schon gerne mal gesehen 😉

Aber ich bin genau zur rechten Zeit zu einem Interview mit Harald Glööckler gekommen. Soll ich euch was sagen? Ich fand das gar nicht so schlecht, was der Mann da von sich gegeben hat. Er ist schon eine schillernde Persönlichkeit.

Den Abschluss des Tages habe ich dann in Halle 4 gemacht. Dort durfte ein Besuch am Stand von mainbook natürlich nicht fehlen. Nach einem wie immer herzlichen Gespräch mit Gerd Fischer, dem Verleger und Autor konnte ich dann noch einer Lesung von  C.S. Steinberg erleben.

Natürlich gab es noch viel mehr tolle Begegnungen. Hier möchte ich unbedingt Iny und Elmar Lorentz erwähnen. Es war einfach großartig euch an meinen beiden Messetagen zu sehen!!! Auch der Besuch beim Michael John Verlag durfte nicht fehlen. Nicht zu vergessen natürlich die wunderbaren „Rubikons“ Mark Bremer und Uta Dänekamp sind einfach immer für ein schönes Gespräch zu haben. Sehr gefreut hat mich mein kurzes Gespräch mit Frau Herzog von der Hörcompany, ich wünsche ihr eine tolle Zeit als „Rentnerin“. Oh, jetzt hätte ich beinahe vergessen meinen argon Verlag zu erwähnen. Ihr seid einfach jedes Jahr ein super wichtiger Anlaufpunkt für mich! Obwohl mir eben auffällt das wir dieses Jahr überhaupt nicht über eure tolle Hörbuchsoap „Und nebenbei Liebe“ gesprochen haben 😉 Schade, dass dieses tolle Projekt nicht weiter geführt werden konnte 🙁 Ach ja und nicht zu vergessen das „allmessendliche“ Kaffeetrinken bei KBV. Vielen Dank an Monika und Ralf Kramp die wie immer genügend schwarzes Gold am Stand hatten.

Natürlich habe ich wieder viel zu viele interessante Hörbücher und Bücher entdeckt. Ihr dürft gespannt sein 🙂

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